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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

123 — 
feiert, [Hlieklid aber dazu verwandt wurden, einen Moskowiter zum 
neuen 3Zwingherrn der Ukraine einzujegen. Der Moskiowiter-Hetman 
und feine Leute wurden durch einen Volisaufitand nad AWbzug der 
Deutfden aus dem Lande gejagt. Dasjelbe ijt no bis Heute nidt 
zur Ruhe gekommen, weil die deutfde Unterftüßung Skoropadjkis der 
NMationalregierung die Möglichkeit genommen Hatte, fidH zu organilieren 
und zu Iräftigen. So wurde die Uiraine vom Bolfdewismus über- 
{aufen, gegen den fie fid mühjelig wehrte, da gleichzeitig die Polen unter 
Harder in Oftgalizien auch über ie Herfielen und vom Kuban- 
gebiet ausgehend Denikin mit der ruffijden reaktionären Armee durch 
die Oftukraine gegen die Bolfdhewijten marfdhierte. Dabei hielt es 
diejer zarijtijde Moskowitergeneral zunächjt für wichtiger, die ukraini- 
ide Freiheitsbewegung mit Stumpf und Stil auszurotten, als mit den 
Yirainern vereint unter Anerkennung ihrer Selbitändigkeit gegen die 
Bolfdhewijten zu ziehen. Das IekHtere Hätte unbedingt zum Sturze 
derfelben geführt. So aber erhob ih das ganze ukrainijhHe Bauernvolk 
gegen ihn, die ukrainijde nationale Regierung erklärte iHm den Krieg; 
zwar wurde fie jelbit auf das äußerfte dur den Krieg ge[Hhwäct, 
Denikfins Heer aber aud) fo völlig zerrüttet und aufgelöft, dak die 
Boljdhewijten leidhtes Spiel mit ihm hatten und die Refjte feines Heeres 
an den Kaukfafus und bis in die Krim abdrängten. Die Ukrainer 
iudten fi unterdeffen in Podolien und Wolhynien neu zu formieren, 
begannen von neuem den Kampf gegen die Bolfjdhewijten, von denen 
jie den Welten und das Obdeljfaer Gebiet reinigten. Ihnen gilt der 
Boljdhewismus als eine Erjdheinungsform des Moskowitertums, mit 
der fie eben]owenig etwas zu tun haben wollen wie mit den reaktiv- 
nären Generälen des früheren Zaren. Ihr Bündnis mit den Polen 
haben fie jekt abgefchloffen, um fih endgültig von den Moskowitern 
zu befreien. Ob die Polen das Bündnis ehrlid halten werden, ift 
abzuwarten, jedenfalls ijt no nidHt abzufehen, wenn diejes reidfte 
Setreidegebiet Europas wieder dazu kommen wird, feinen Über] huß 
dem hHungernden Weiten und dem Zentrum unferes Erdieils zuzuführen 
und dafür defjen gewerblide Erzeugnifjje einzutaufden. 
Das deutfhe Volk ijt in feinen eigenen Lebensnöten und Partei- 
fämpfen [o verwidelt, da es völlig überfieht, dak gerade die groken 
Kämpfe in der JarmatijdHen Ebene auch feine Lebensmöglichkeiten [Hwer 
(däbigen. Solange das große Bauernvolk in der Ukrainer Steppe 
janatijdy feine politijdje und wirt|dHaftlidhe Freiheit gegen die heute 
von den oftjüdijdhen BoljdhHewiltenkommijjaren geführten Moskowiter 
verteidigen muß, Fann es für die Brotverforgung Italiens, Welt- und 
Zentraleuropas nichts liefern, daher ijt es wichtig für ganz Europa, 
daß endlidy alle Staaten, vor allem die Entente, die Selbitändigkeit 
der Uiraine anerkennt und ausbauen hilft. Nach Grokrukland hat
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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