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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

1927 
diefes Gebietes, und auf diejem Hafen findet aud) ein Verkehr von 
den Jübwejtliden Teilen des Wolgagebietes ftatt. ; 
NMächilt der Nahrungsmittelinduftrie, Zuder, Mühlengewerbe und 
anderer Verarbeitung Iandwirt/HaftlidHer Produkte, ijt die bhedeutendite 
Indujtrie die Montan-Induftrie, die dur das gemeinjame Vorkommen 
der Kohle und des Eijens jehr gefördert wird. Auch hier weift der 
gro Brufji[d-mosfowitiide Ymperialismus immer wieder darauf hin, dak 
Rukland fidh aus wirt/HaftlihHen Gründen nidht von der Ukraine trennen 
fann, da es die Kohle und das Eijen braucht. Tatjächlidh aber hat 
Sroßrukland nur 20% der in der Ukraine gewonnenen Kohle bezogen, 
weil 80% davon in der Ukraine in der eigenen Induftrie verbraucht 
wurde und das übrige Rußland bekanntlich feine Indultrie durch über 
die Oltjee eingeführte Kohle und dur Naphtha aus Baku, fowie im 
Norden durd) Holzfeuerung unterhielt, während die polnijde Kohle 
in Kongreßpolen verblieb. Die 20% ‚uktainijHe Kohlen würde es in 
Zulunft aud) reichlid aus den im Dongebiet liegenden Kohlen erhalten 
fönnen, da es fig mit der Ufraine in das Donez-Kohlenbalfin 
Jefanntlid) teilt. Auf ukrainijdem Gebiete liegen die Kohlen mit etwa 
30% ihres BVorkommens im Ofjten des Charkowfdhen und NYekaterino- 
Naw|dhen Bezirks, während 20% der Kohlen im Gebiet der Donkofjaken 
liegen. Leßtere find Häuptjächlid Anthrazitiohlen. Nach Bor|dhH hat 
ion im Jahre 1904 die Steinkohlenlieferung in der Ufraine 524 Mil- 
lionen Bud betragen. Die ukrainijde Montaninduftrie wird aber zu- 
zunjten der rufjijdhen natürlidH nit auf ihre Kohlen verzichten Können. 
Sie hat Jig Hauptjädlid nad) der Entdedung der Erzlager von 
Rriwoj Rog in den 70er Yahren des vorigen Yahrhunderts mit 
Silfe von belgijdem und franzöfiihem Kapital entwidelt. NadHdem 
lie um die Jahrhundertwende eine große Krifje durchgemacht Hatte, 
itieg infolge des japanijden Krieges und der darauf eintretenden wirt- 
idaftliden Entwidlung Ruklands, feiner Eijenbahnbauten und wohl 
ud) infolge feiner Vorbereitungen zum Weltiriege (Bau der Kriegs- 
Hofte, Anlage der Fejtungen ujw.) der Bedarf fo fehr, daß die Werke 
den Anforderungen gar nicht genügen fonnte. 57 Hocdhöfen arbeiteten 
vor dem Weltfriege in der Ukraine, 90% des von ihnen verarbeiteten 
Eijens. |tammte aus den Eijfengruben von Kriwoj NRog, 10% aus 
den phospkathaltigen Kertjder Gruben, die in den Hochöfen an der 
Külte des Afowjdhen Meeres verarbeitet wurden. Die meiften Soch- 
öfenwerfe verarbeiteten das von ihnen gewonnene Roheijen in eigenen 
SGiekereien und Walzwerken, fowie in Wertitätten für Eijenfonftruk- 
tionen. Die ufraini/de Eijenindujtrie hat 1913 mit über 120,5 Mil- 
onen‘ Bud Martinjtahl, über 33,5 Millionen Pud Bejjemerftahlblöde 
und mit 12 Millionen Pud TIhomasitahlblöde, zufjammen mit weit 
über 166 Millionen Bud Halbfabrikaten, mehr fabriziert,, als alle
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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