Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

„ 
ruffilge Nation zu bezeidhnen lebten, ohne uns über die Fragwürdig- 
leit diejes Begriffes vor dem Kriege bejonderen Sirupeln zu überlaffen. 
Wir hielten uns an das ge[dhloffjene Machtgebilde des rujjildhen Reiches, 
ir wukten wohl, daß es vielerlei Nationen beherbergte, wir waren 
jedod) wenigjtens für die Ießten Jahrhunderte berechtigt, im Grok- 
zuljentum den Kern diefes Machtfomplexes anzuerkennen. Ein gefdhicht- 
lider Nücblid zeigte uns, daK vom Heinrulfijdhen Kiew die Ge[dhichte 
des rullijdhen RMeidhes ihren Ausgang genommen hatte, daz id Jodann 
der CShwerpunit nad) dem großruffijhen Moskau verjdhoben Hatte, 
daß das wachfende Oftreidh [Hlieklidhh die übrigen ojtlawijhen Stämme 
in Jid) einbezogen hatte und dak Jeit dem vorigen Jahrhundert der An- 
ipruc) beftand, die ganze flawijhe Bölferfamilie unter einheitlicher 
zuflilder Führung zufammenzufafjen. Diefe allllawijhe Idee ift eine 
der Haupturjacdhen des Weltkrieges gewefjen. Sie [Hien mit der rujfi[dhen 
Niederlage zufammengebruchen, erhebt aber in unferen Tagen aufs 
neue ihr Haupt. Sie führt uns in das Kernproblem des Oltens hinein. 
Diefes Problem heit Europa. 
Europa ift, wie die rufjjijhen Ideologen MNarer fajlt gefehen haben 
als wir Jelber, feinem Wefjen nad eine Kultureinheit. Der „Bolidhe- 
wismus‘“, an dem die alte Welt der mittelländijden Kultur zugrunde 
3zing, war das Chriftentum. Das Erbe fiel den Nordländern in den 
So, die [id in die romanijcdh-germanijde Völfergruppe verältelten. 
Die geijtige Kraft, die das Ganze zufammenhielt, war der römildhe 
Ratholizismus. Seine Geltung bejtimmt den Umfang Europas. Er 30g 
außer den germanijden und romanijdhen Nationen aud) die Welt]lawen 
und die Ungarn in feinen Bannkreis. Die Kreuzzüge waren die lebte 
gemeinjame Tat des Iatholijden Europa. Dann begann die Zer- 
jebung. €s brad) das Zeitalter der Entdedungen an, die die Grenzen 
Europas durdbracdhen und die Katholijdhe Zivilijation über das Welt- 
meer trugen. In der NRenaijjance bahnte [id der romanijdhe Nationalis- 
mus von Italien her an, in der franzöjilden Revolution durdhdrang 
lid) das franzöjilge Bol von Grund auf mit feinem Nationalismus, 
don dort aus nahm dieje Idee ihren Siegeszug durch das ganze AWbend- 
‚and, heute ift fie im Begriff, die Welt zu erobern. Der Nationalis- 
mus bedeutete die politijde Anarchie der Staatenwelt. Die religiöfe 
Zerjegung ging von Deutjdhland und feinem Protejtantismus aus, 
der geiftige Zerfall Europas von der wejteuropäijden Aufklärung. 
Je fragwürdiger die innere geiftige Einheit Europas wurde, dejto offen- 
jichtlidher trat fie in der Oberflädgen[dhidht der Zivilijation im Zeitalter 
der Mafdine in Erfdheinung. Dieje Medhanifierung fHien alle Zwijdhen- 
itufen über]pringen und fofort die ganze Erdiugel in ein wirt|dHaft- 
lides und z3ivilijatorijdhes Einheitsgebilde verwandeln zu wollen, wozu 
Sroßmactfomplexe wie das englilde Weltreih oder der Gigantenitaat 
Noi 
IuUS 
toi, 
unb 
tol 
Zur 
Dur 
Sie 
a 
Zu 
die 
den 
ft. 
Jen 
er 
zur 
ab 
die 
die 
DD3 
wei 
Ro 
ic 
TC 
3a 
die 
Da 
Df 
ire 
m 
Da 
n 
Se 
in 
Del 
108 
10 
WW 
un 
id 
zz
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.