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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

178 
„‚Seehandlung“ und der helgifdhen „Soci6tee generale“ eingerichtet wurde. 
Die Bank eröffnete der Induftrie, eben[o wie der Landwirt|haft, Kredit 
und entwidelte eine äuberft vielfeitige Tätigkeit. Sie gründete nicht 
nur Jelbit Fabriken, betrieb den Bergbau und die Landwirt/Haft, [on- 
dern forgie au) für Verkehrsmittel. Die erjte polnilde Eijenbahnlinie 
‚War|dau— Wien“ (1845), die Lodz bis auf 30 km nahe am, war 
Hauptfädlid) das Werk der Polnijdhen Bank. 1866 ijt eine Verbindung 
mit Diejer Strede dur die Lodzer Yabritbahn gejdhaffen worden. 
Wie hoc man aber aud) die Initiative und die Bemühungen der 
polnifden, in dem Namen des Fürlten Lubecki verkörperten Negie- 
sung für die Anfänge der polnijdHen Indultrie einjHäßgt, für ihre fernere 
Entwidlung ijt noch) eine Meihe anderer welentlider Faktoren von 
ntjHeidendem Einfluß gewejen. 
Die Bemühungen der Regierung Kongrek-Polens fanden günftigen 
Boden in den Zollverhältnifjen Polens, wie fie dur die Wiener 
KRongrekakte und dann dur den rufjiidhen Zolltarif von 1822 und 
1824 reguliert wurden. Infolge Sperrung der ruljijchen Zollgrenze 
nad) dem Aufjtand von 1831 ward die polnijde Manufaktur auf den 
inneren Markt angewiejen. Es entjtehen zwar neue Produktionszweige, 
mie Gerberei, Seifenfabrikation, Zuderproduktion, Bergbau und Papier» 
jabrifation, dem Wachstum der Indultrie in Polen waren jedoch durch 
die fozialen Zujtände des Lebens zienlid) enge Schranken gezogen. Die 
Bevölkerung, im ganzen 4—5 Millionen MenfhHen, lebte zum größten 
Teil in Naturalwirt/hHaft, vom Waren- und Geldverfehr ziemlidh ab- 
gefhnitten. Nad) dem anfängliden Auffdwung init die polnijde uch 
rabrifation von 5,7 Millionen Rubel im Iahre 1829 auf 1,9 Millionen 
Rubel im Jahre 1832, um erft nad und nad) 1850 2,6 Millionen 
Rubel zu erreiden. Der vorwiegend hHandwerismähige Charakter der 
Snduftrie jener Zeit ijt aus ihrer Zerfplitterung erjidhtlid. Im Iahre 
1857 zählte man 12542 „Fabriken“ mit 56 364 Arbeitern und 21,1 Mil- 
(ion Nubel Produktionswert: im DurchjAHnitt 4—5 Arbeiter und 1700 
Rubel Produktion auf eine Fabrik. 
Seit den fünfziger Jahren tritt eine NMeihe von Faktoren auf, 
die eine völlige Umwälzung in der polnijdHen Induftrie hervorbringt 
und fie in eine fabrifmähige Großindufjtrie verwandelt. Dur die 
Abfdhaffung der Zollgrenze zwijHen Rußland und Polen 1851 und die 
Einbeziehung Polens in das rulflijde ZoNlgebiet befam Polen voll« 
tändig freie Warenausfuhr nad Rußland und die AWusficht, für einen 
größeren Majjenabfaßg zu produzieren. In derfelben Richtung wirkte 
ber Bau einer Reihe von Eijenbahnlinien zwijden Polen und Rukland. 
1862 wurde Polen mit Petersburg, 1866 mit Wolynien, Weikrukland 
und Podolien, 1870 mit Moskau, 1871 mit Kiew, 1877 mit Südruk- 
[and verbunden, wodurch eine veritärkfte Nachfrage nad polniidhen Er-
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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