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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

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für das Zarentum eine durchaus geradlinige Folgerung aus dem Ge- 
gräge dieles Staatswejens. Und es ijt für den Slawen überaus be: 
zeichnend, da neben das revolutionär-nihiliftilHe Schrifttum [ih eine 
Theorie der offiziellen Theokratie ftellte. Nidht nur die Katiow, Pobe- 
donoszew, Leontjew, audy Dofjtojewiti und Solowjew rechtfertigte den 
‚äjaropapijtijden Nimbus um den gekrönten TIyrannen. Die Stüßen 
ber Geheimpolizei, der Ochrana, ftammten aus dem Verbredhertum 
felber. Ya, man wußte, wie der Fall Ajew dem [taunenden Europa grell 
zeigte, in dem Syftem von Spigeln und Agents Provocateurs nie genau, 
wofür der einzelne num wirflid) eintrat, für Die Autofratie oder die 
Revolution. m Grunde war der Zujtand naturgemäß. Denn diefer 
Staat war eben felber feinem Urgepräge nad) revolutionär, er lebte 
fo lange von der Revolution, bis er an ihr zugrunde ging, um in ihr 
wieder aufzuerftehen. Aug im BollHewismus ft die Durdhdringung 
von Volk und Staat nur Faljjade, Hinter der [ih der alte volisfremde 
Defpotismus verbirgt, der feit einem Yahrtaufend das oftllawilcdhe Schid- 
jal ilt. 
Aud der Weg, der das Zarentum von der Bauernbefreiung im 
Xahre 1863 zur Agrarreform von Stolypin-Kriwofjdhein nad) dem Ruf» 
{ii Yapanifchen Kriege führte, war ein Weg in den Abgrund, der mit 
offenen Augen befdhritten wurde. Die Bauernbefreiung war in jeder 
Hinficht eine halbe Makregel. Einmal wurde [ie entgegen allen [awo- 
obhilen BejhHönigungen von demfelben Adel fabotiert, der in [id die Lom- 
muniftilde Reue entdedte, wie fie uns heifpielsweife in Toljtois „Auf- 
zritehung“ plaitild vor Augen tritt. Au Turgenjews „Neuland“ ijt 
für den Vorgang fehr Iehrreid. Dann aber waren die Loskaufquoten, 
die dem Bauern auferlegt wurden, Höher, als er fie tragen Ionnte, und 
itürzten ihn in Ver]dhuldung und Elend. Daneben aber blieb die kom- 
muniftifle Dorfverfallung des Mir, des Gemeindelandes, bejtehen. Durd 
bie halbe Befreiung wurden im kommunijtifden Bauerntum die indi- 
»idualiftijdh-Iapitaliftilden Regungen wadhgerufen, die ebenfalls die Fun- 
damente des Staatswefens erfhüttern mußten. Nah dem Nullijch- 
Xapanijdhen Kriege nahm die Kberalifierende Regierung Witte die Agrar- 
reform tatfräftig in die Hand und begann mit der AYufteilung des 
[ändliHen Gemeineigentums. Zugleid aber gewann der Panjlawismus 
:zin neues agitatorijdes Werkzeug. Er eroberte den grokrufliidhen 
Bauern für feine imperialijtijgen Pläne, indem er ihm in den frembd- 
itämmigen Randgebieten, wie im Baltikum, und in den neu zu erobern- 
den Ländern des MWefjtens Landeigentum verfprad). Es erwacdte das, 
was der öfterreichi/he Sozialdemoirat Leuthner den rujjifihen Boliks- 
imperialismus nennt: der unerfättlige Expanfjivdrang des rullijdhen 
Staates follte in den Injtinkten jeiner ländlihen Iräger — 85 Prozent 
der Bevölkerung leben in Rukland von der Landwirtjdhaft — Dver-
	        

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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