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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

216 — 
itämmiger Großgrundbefiker, die andere Hälfte Eigentum der bäuer- 
liden Tettijden und eftnijHen Landbevölferung. Beim bäuerliHen Be- 
ji überwog die landwirtfdhaftlidH ausgenußte Fläche; zum GroHgrund- 
beliß gehörten ausgedehnte Waldungen. Neben dem privaten Grund» 
beliß gab es in den Provinzen Kurland und Livland zahlreide Staats- 
domänen; in Kurland 200 (20% der gejamten Bodenfläche), In 
Zivland 132 (14% der gefamten Bodenfläche). 
Der Großgrundbelig war in den Provinzen Livland, Eitland und 
Rurland und gefondert auf der Injel Defel Körperidhaftlich organifiert. 
Den „Ritter- und Landjhaften‘“ war aber von ihren einjtigen Rechten 
als anerlannte ‚Landesvertretungen‘“ nicht viel mehr übrig geblieben, 
als din Befchlukrecht über Steuern im Landesinterejfe, die als Grund: 
jiteuer umgelegt und erhoben wurden. Die lettijden und eltni[den 
Bauerngemeinden, denen fowohl die befigliden Bauernwirte wie die 
Qandarbeiter und fonftige Landbewohner angehörten, Hatten ihre eigene 
Selbjtverwaltung und Gemeinde-Geridhtsbarkeit. Die Provinzen waren 
in Landkreife und dieje in Kirchfpiele geteilt; jedes Kirchjpiel bejtanb 
aus einer Anzahl zugehöriger- Landgemeinden und Rittergüter, 
Aukerhalb der Selbjtverwaltung und Vertretung des flachen Lan- 
des jtanden die Städte, die au) unter [id feinen förper[daftlidhen 
Zufammenhang hatten. . Dieje Städte [ind deutide Gründungen”) und 
waren die Mittelpunkte deutfder Kultur. Ihre Bürger waren früher 
aus{lieblid Deutjde und nur zur BVBerridhtung primitiver Dienftlei- 
itungen hielten fid in ihrem Bereid) eine geringe Anzahl Leiten und 
Eiten auf. Das war natürlich, denn eine jtädtijdhe Kultur Hatten die 
Borfahren der Letten und Elten noch nicht hefejfen, als die Deutjhen 
ins Land kamen und ihre Städte gründeten. Die Iulturelle deutjdhe 
Überlegenheit, die in den Städten lag, Iäkt au allein eine ausreidende 
ErfNärung dafür finden, wie es durdy die Jahrhunderte möglihH war, 
Ten die nationale deutihe Minderheit fiH als führend behaupten 
onnte, 
Erjt das Zeitalter der Majdhine, der Freizügigieit und der Ge 
werbefreiheit hat im Bbaltijden Leben und befonders in den Städten 
Veränderungen hervorgerufen, die auf die Stellung der deut|hjtämmi- 
gen bisherigen fozialen Oberfdhiht nidht ohne Wirkung bleiben onnten. 
Das freie Spiel der Kräfte führte zu einem [Hrnellen WahHstum der 
Städte, denen vom Lande eine neue lettijdHe und eftniide Bevölkerung 
zujtrömte. Bald begann der nationale Kampf um die Herrihaft in 
den Stadtparlamenten, für dejfen leiden[Haftlide Führung die natio- 
nale BVerhekungspolitik der rulliihen Reidhsregierung den Boden be- 
—_*) Nur Revals erjte Anfänge ftammen aus einer Iurzen Epifode dänildher 
Macdhtausdehnung.
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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