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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

2209 — 
Wir befinden uns in dem an NaturjdhHönheiten o rTeidhen „Land 
der taufend Seen“ (in Wirklichkeit find es mehr als 30000). Ein 
Blid auf jede bhefjere Karte zeigt, daß die Hauptmalje der Seen auf 
ginem Plateau ableits der Küjte Kiegt (finnijde Seenplatte). Die 
wirt/haftlide Bedeutung der Seen liegt nun bei weitem nicht etwa 
allein in ihrem Fifjdhreidhtum. Sie [ind vor allen Dingen Verkehrs- 
mittel, da fie die [ohiffbaren Flüjle erfegen. Man Iann Hunderte 
von Kilometern mit Hilfe regelmäkig verfehrender Dampferlinien auf 
diefen dur Lotjenwejen und Leudtfeuer vervolliommneten Walfjer- 
jtraben Iandeinwärts fahren. Die größten Seen liegen in Oftfinnland, 
und der Saimajee erhält dur den bei Wiborg mündenden, in finni- 
jden Fels gejprengten Saimakanal eine Fünfjtlidhe Wafferverbindung 
mit der Ojtjee, die für den Warenverkehr von großer Wichtigkeit ijt. 
Die eigentümlidhe, durd) eiszeitlide Vorgänge bedingte Natur des 
Landes bringt es mit fidh, daß die Flüffe vielfady nur Kurze VBer- 
bindungsitüde zwifhen Seen darftellen, die in verjdiedenem Niveau 
liegen; [ie bilden daher Stromfcdhnellen oder Waijerfälle. Das [Hönite 
Beifpiel dafür find die Stromjhnellen, an denen die Stadt Tam- 
mersfors einjtmals gegründet wurde, die [id aus einem unbedeutenden 
Dorf zur Induftrieltätte erjten Ranges entwidelte und jeßt natürlid 
mit den an Ort und Stelle zu entnehmenden Wafjerkräften längit 
nit mehr ausiommt, AWber au die Flüjfe, die in weniger [een- 
reichen Teilen des Südens oder Nordens dem Meere zuftrömen, Jind 
teid an MWajferkräften, und die Natur Hat dem finnijden Staate 
den Erfag an dem Lande fehlender Ihwarzer Kohle in Geltalt weiker 
Kohle geliefert. 
Man hört vielfadh von Finnlands kargem Boden Ipreden. Tat- 
jäclih gibt es viele fteinige Böden, nadte Fels= und Schotterfläcden, 
wenig fruchtbare Sande, desgleiden viele Moore. Größere Räume 
fruchtbaren Lehmbodens finden id aber doch, und zwar gerade in 
breiten Steifen an den Küften, HMeinere hier und da im Innern des 
Landes. Indelfen durdaus nicht alle frudtbaren Fläden Itehen unter 
intenJiver Kultur, und zahlreide Moore können durd Entwälterung 
und Bearbeitung in üppiges Grasland verwandelt werden. Die Jteinigen 
und fandigen Fläden aber dedt der Wald, gebildet aus Nadel- 
bäumen, vorzugsweije Kiefern und Fichten, ferner aus Birken und 
Eipen. Die feenreihe Rundhöderlandfhaft, aufgebaut aus Urgeltein, 
Granit und SGneis, gilt vorläufig nod) als arm an Mineraljdhäßen, 
während Finnlands Steinindufjtirie jeit langem bekannt ijt; aber 
{don furz vor dem Kriege verlauteten jidjere Nadridhten über Eijenerz- 
junde im Norden (Rovanienie), und während des Krieges wurde die 
Aufarbeitung von Kupfererzen (Ontopennpu) bedeutend geiteigert.
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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