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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

— 248 — 
1 
) 
yes buntbeuölferten Karsgebiets bededt und in beträchtlidem Umfange 
ins Gouvernement Yelifjawetpol hineinragt. Die Armenier bilden nir- 
gends eine bedeutende Majorität der Bevölferung, hHauptfächlid) ind 
je als Kaufleute tätig und haben [id als Joldje den HakH der anders- 
tämmigen Bevölkerung zugezogen, die ihnen Wucher und Ausbeutung 
vorwirft. 
Das rufliidhe Siedlungsgebiet umfaßt hHauptfädlidh das Borland 
jes Kaufalus (abgejehen von den Sftlidhen Nomadendijtrikten), er- 
tredt Jidh in der Schwarzmeerzone, im füdliden Kuban- und im mitt- 
ieren Terekgebiet ins Gebirge hinein und zieht fidy als [Hmaler Streifen 
längs dem Kajpiufer des nördliden Ziskaukajiens hin. Bor der großen 
Umwälzung beftand zudem die Beamtenfdiaft und ein groker Teil 
der Kaufmannjdhaft aus Ruflen. 
twa 60000 beträgt die Zahl der Deutjhen; auker in den Städten 
leben fie in gejdlofjenen Siedlungen, fogenannten Kolonien, von denen 
die in Transkaukafien die bekanntejten find. Die AKoloniften in Trans- 
taufajien find AWbkömmlinge einer Anzahl im Jahre 1818 ausgewan- 
derten Württemberger und haben es unter anfangs unfäglidgen Schhwie- 
rigfeiten dur Fleiß und Beharrlichtfeit zu einem erhebligen Wohl- 
itand gebracdt, fo daß lie vor dem Kriege zu den beften Steuer- 
zahlern Transfaukfajiens gehörten. Nüchternheit, Fleiß und SGaltfreund- 
idaft und vor allem [trenge Bewahrung ihres deut[H-nationalen Cha- 
vafters werden den Kolonijten mit Recht nadhgerühmt. Die Eigen[haften 
der Kolonijten, die ihrer Weiterentwidlung hHemmend enigegen]tanden 
— ein allzu großes Fejthalten am Althergebrachten im allgemeinen und 
an veralterten Wirtichaftsmethoden im bejonderen, ein gewiljer Man- 
3el an großzügiger Initiative — erflären lid aus der Hfoliertheit 
des Koloniften von der hHeimijhen Kultur und dem Heimijhen Wirt- 
idhaftsleben. Zu den Mitteln, das dortige Deutidhtum zu jtärfen, würde 
vor allem gehören: in Iultureller Hinfidht Förderung des KHrhliden 
Lebens, Erhaltung des deutjhen Charakters der Schule, evt. Berufung 
deuticher Pfarrer und Lehrer in den Kaukafus, Förderung des geijtigen 
Lebens dur Vorträge und Unterftüßung des deutfhen Zeitungswejens, 
Förderung [HlieklidH auch der Fahbildung durhH Entjendung von Jand- 
wirtighaftliden Injirukteuren, Begründung von Schulen und Multer- 
betrieben. Dringend erwünfjdt wäre den Koloniften au wirt|dhaft- 
lide Hilfe dur Eröffnung eines weitgehenden Kredits, die es ihnen 
ermögliden würde, von den teilweije veralteten Wirtidhaftsformen 
zu modernen rationellen Beiriebsmethoden überzugehen. 
Bon den übrigen Bölker[hHaften feien noch) die Griechen an der 
SZchwarzmeerfüfte und im Karsgebiet, die iranijHen Bölfer der Oljeten 
im Zentrum des Gebirges, die Kurden in Kars und Eriman und 
ie Berier, IhliekligH die Türken in Batum und Kars erwähnt. Dem 
fe
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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