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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

DER 
Erit nad einer planmäkigen Regulierung der Flüjje, vor allem des 
Amu- und Syr-Darja, nad) der Anlage von Häfen ijt an eine Ent- 
widlung der Schiffahrt zu denken. Zu erwähnen wäre nod) die Schiff 
fahrt auf dem KajpijHen Meer und dem Araljee, 
Bewälferung. Nadh ihrer wirtjHaftliden Bedeutung fteht im 
Süden Zentralafiens, in Turkejtan, die Landwirt[Haft an erjter Stelle; 
nun ift aber die Aral-Kajpijde Niederung waljerarm und ganz auf 
fünftlide Bewälferung angewiefen. AUndererjeits ijt bei genügender 
Wafjerzufuhr gerade die Trodenheit ungemein günftig,, da fie die 
hohe Qualität der Südfrüchte, des Zuders und zum Teil au) der 
Baumwolle bedingt. Ehenfjo find die Schwierigkeiten, die die Flülje der 
Schiffahrt entgegenftellen — das ftarfe Gefälle und der Schlammgehalt 
— für die Bewälferung des Landes äußert wertvoll: das Gefälle ers 
feichtert die Abzweigung der Kanäle, und der Schlamm ijt ein unent- 
beörlies Düngmittel. Zudem führen die Flüjje gerade im Sommer, 
wo der Schnee und das Eis im Gebirge [Hmikzt, das meijte Wafier, 
Ein rationeller Kanalbau ftellt die Technik vor [Hwierige Probleme: 
bie Kanalköpfe und ebenjo die fehr fpigwinflig zum Sirom laufenden 
Kanäle mülfen vor Uferabjpülungen gefjhüßt werden. Die meiften 
Bewäfjflerungsanlagen find freilid von der einheimijdhen Bevölferung 
aufgeführt, die weder über das nötige Kapital, no) über das moderne 
Baumaterial (Eifen, Zement) verfügte, die Anlagen find deshalb zwar 
einfad) und billig, dafür aber au wenig dauerhaft und von manden 
Mikjtänden behaftet (bei ungenügender Dränage 3. B. flieht das über- 
jüllige Waifer niht ab und führt zur Entjtehung von Sumpf- oder 
Salzboden). Im ganzen find in Rulfijdh-Turkejtan 2800000 Dekja- 
tinen Land bewälfert, was etwa 1,8% des Gejamtterritoriums ausmadt. 
Wieviel Land nodh durch Bewälferung er]hlojfen werden Könnte, ijt nur 
jHägungsweife anzugeben: im Bajljin des Syr-Darja, Umu-Darja und 
ihrer Nebenflüjfe liegen fidy ungefähr nod) drei Millionen Dekjatinen, 
in dem Gebiet der anderen nod) wenig erforfhten Flüljle (Ili, Ijchu, 
Serawjdhan u. a.) 1—2 Millionen Dekjatinen bewälfern. Der Waller- 
verbraud) einer Dekjatine beträgt jährlidh ungefähr 1200 Kubikfjajhen; 
ber Wert einer unbewäfjflerten Dekjatine Land ijt fehr gering, ofi 
gleid. Null und ftieg vor dem Kriege nur jelten bis auf 15 Rubel, da: 
gegen ijt eine bewäflerte Dekjatine nirgends weniger als 100 Rubel, 
im Baumwollranon bis zu 3000 Rubel wert (hei einem Yahresertrage 
von 150 Rubel). Die Koften der Bewällerung einer Dekjatine ind 
durch{Hnittlid auf 200 Rubel anzujeken. 
Das Land in Iranskafpien, das fehr arm an Flüfjen ft, wird von 
der einheimijden Bevölferung vermittels ‚Kjärije‘“ bewäljert, einer 
Reihe von Brunnen, die unterirdijd miteinander verbunden find, fid 
oft zehn Kilometer weit hinziehen und, allmählich aniteigend, das Grund:
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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