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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

— 299 — 
ber öltlidhen „Wiejenfeite‘“. Die Mehrzahl diefer Anjiedler waren mittel- 
deutider Herkunft, aber au Nord: und Süddeutjdhe gab es unter 
ihnen, und Franzofen, Schweizer, Holländer find unter den anderen 
Staatsangehörigen zu nennen, die in MNeineren Gruppen mitzogen und 
ipäter in der neuen Heimat mit den Deutjdhen verfmolzen. Der 
Name der Heute deutiden Kolonie „Franzojen‘ erinnert nodh an ihre 
Entitehung. 
Bon den erlten Koloniften an der Wolga waren 2/, evangeli[ch 
und 1/, Iatholijd. Heute überwiegen die Evangelijdhen jtärfer als zur 
SGründungszeit, 
Mandherlei Enttäufghungen erwarteten die Kolonijften in der neuen 
Heimat und [Hon auf dem Wege dahin. Der gute Wille Katharinas, 
alle möglidge Fürforge zu üben, wurde vielfad) durch die Untätigkeit 
und den Eigennuß ihrer Beamten durchkreuzt. Die Koloniften Jahen 
jid) — am SReifeziel angelommen — in einer unbebauten Gegend auf 
ji Telbit geftellt; es fehlte viel von dem, was zu ihrer wirtfdhaftlidhen 
Ausitattung verfproden war. Bittere Not und Entbehrungen aller 
Art zwangen das arbeits}heue Bolt der Auswanderer, ih an Harte 
Arbeit zu gewöhnen, und der gute deutjdHe Kern kam in dieler rauhen 
Schule fAHlieklidH zum DurgHbrudh. 
Die fogenannten „Kronsfolonien“ unterftanden von ihrer Grün- 
dung an in Berwaltung und Gericht einer bejonderen Behörde, dem 
„Kontor“ in Saratow, dem Jpäter audy die Kolonien der Privat- 
unternehmer unterjtellt wurden. Diejes Kontor wurde im 18. Yahr- 
hundert vorübergehend aufgehoben, aber bald in erweiterter Form 
neu eröffnet. Es bejtand bis zum Jahre 1876 und Hat unter der 
Leitung mander fähiger Borfteher im ganzen zum WohHl und Nußgen 
der Kolonijten gewirkt; vom Yahrıe 1866 an war das Kontor nur nod 
für Kirden- und Schulangelegenheiten zujtändig. Mit Aufhebung feiner 
Kompetenzen wurden die Kolonien den allgemeinen Maatlihen Behörden 
unterftellt. 
Die Kolonien hatten ihre gewählte Selbjtverwaltung in den ein- 
zelnen Dörfern und ebenfalls gewählte Gebietsverwaltungen für zum 
Gebiet (rulfild): Woloftj) vereinigte Gruppen von Dörfern, Dielen 
Selbitverwaltungsorganen ftanden gewählte Dorfidhukzen und Ober- 
Ihulzen vor, die früher audy die niedere eigene Gerichtsbarkeit der 
Kolonijten leiteten. Als höhere Geridhtsinjtanz war das Kontor in 
Saratow zujtändig. m Jahre 1871 verloren die Wolgakolonien ihre 
Privilegien; ihre Selbitverwaltung aber in Dörfern und Gebieten 
blieb befjtehen. 
Eine eigene Entjtehungsgelhidhte für fidh hat die befonders privi- 
legierte Herrnhuter Kolonie Sarepta — weiter abwärts an der Wolga; 
ibre Gründuna fällt in diefelbe Zeit wie die der übrigen erlten Wolga-
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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