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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

I 
in bedeutenden Mengen au Holz und Getreide auf der Wolga be 
fördert, erfteres in Geftalt von Flöhen flukabwärts, Iekteres in befon- 
deren Kähnen flußaufwärts. Die Schiffahrt auf der Wolga ruhte 
oollitändig von Anfang November bis Anfang April. 
Die dem Handel und Verkehr nad) bedeutendjten Städte an der 
Wolga waren: Rybinjk, Yaro[lawl, Kojtroma, Nifhnij-Nowgorod, Ka- 
jan, Samara, Saratow, Zarizyn und Ajtradhan. Bon diejen nahm wie- 
der den erlten PlaH NifhnijNowgorod ein. Hier fand jedes Jahr in 
den Monaten Juli bis September die bekannte Melje jtatt, auf der 
jid) [owohl die Kaufleute und Indujtriellen des europäijden, wie aud) 
die des aliatijdHen Rußland einfanden. In enger Beziehung 3zU diejer 
Melle ftand diejenige von Irbit; Iektere bildete nämlidh gewilfer- 
maßen die Bormelfe für Nifhnij-Nowgorod. Yuf der Nijhnijer Melle 
trafen fig die diesfeits und jenfjeits des Uralgebirges anjäjligen Ge- 
werbe- und Handeltreibenden, die ihre Erzeugnijje hier zum Austaufd) 
brachten. Tee, Pelze, Stoffe und Eijenkurzwaren wurden hier neben 
unzähligen anderen Artifeln feil gehalten. Es wurde auf diefer Meile 
durchfohnittliH ein Umjag von 400 Millionen Mark jährlich erzielt. 
NatürlidH war der Erfolg der Nijhnijer Mefjfe abhängig von den je- 
weiligen Ernteausfichten, denn es ijt ja bekannt, weld) große Rolle das 
Getreide im wirt[haftliden Leben Ruklands gejpielt hat. Im Iahre 
1911 beifpielsweife nahm die Nijhnijer Meffe Infolge zu erwartender 
teilweifer Mikernte in den Gouvernements Samara und Saratow einen 
jehr ruhigen Verlauf. — Der Jahrmarkt von Laijdew Hatte nur für 
den Metallhandel Bedeutung. — Flukabwärts, am mittleren Lauf der 
Wolga, liegt dann Kafan. Kajan, eine der ältejten Städte Ruklands, 
war durch feine Produktion und den Handel von Seife und Kerzen 
bekannt; ferner hatte es von jeher eine gut entwidelte Kleinlederindu- 
itrie, deren Erzeugniffe glei an die Wolgapaljanten veräußert wurden 
und nur zum geringen Teile auf der NMifhnijer Melje in den Handel 
famen. Meiter gegen Süden Samara, das ebenjo wie Saratow, ein 
großer Stapelplag für Getreide war. Hier befanden fidh aug die größten 
Setreidedampfmühlen und Elevatoren Südojtrußlands. In den Gou- 
vernements Samara und Saratow, fowie in diejen beiden Städten 
jelb{t, Fonnte man fehr viel Ddeutjde Anfjiedler finden, von denen 
die erften 1765 unter Katharina II. einwanderten. — Zarizyn war 
der hedeutendjte Umladeplag im ganzen Jüdliden Wolgagebiet, Hier 
nähert fi der größte Strom Kuklands bis auf 3ziria 60 Werjt dem 
Don. Da eine Kanalverbindung zwiflden Wolga und Don an diejer 
Stelle wohl geplant war, jedod) ihre Ausführung aus tedhnijden Grün 
ben bis zum Kriege unterblieben war, mußten in Zarizyn fämtlide 
Güter, die für Mittel oder Weltrußland heftimmt waren, ebenfo das 
nach Welteurova auszuführende Wolaaagetreidbe der Bahn übergeben
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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