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Zur Zollfrage

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Zollfrage

Monograph

Identifikator:
1016511787
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-150267
Document type:
Monograph
Author:
Richthofen, Prätorius Peter von http://d-nb.info/gnd/126830312
Title:
Zur Zollfrage
Place of publication:
Schweidnitz
Publisher:
Heege
Year of publication:
1925
Scope:
19 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zu I. Ausschlaggebende Bedeutung der Ertragshöhe, nicht der Anbaufläche
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Zollfrage
  • Title page
  • I.
  • II.
  • III.
  • Zu I. Ausschlaggebende Bedeutung der Ertragshöhe, nicht der Anbaufläche
  • II. Der Schutzzoll muß sich auf alle Produkte der Landwirtschaft erstrecken
  • III. Der Zollschutz verbilligt relativ die Lebenshaltung

Full text

Wissenschaft in der ganzen Welt gestiegen. Vor dem Krieg 
wurden in der Welt nur rund 500 000 Tonnen Stichstoff, heute 
das doppelte Quantum verbraucht. Der Stickstoffbedarf hat sich 
somit in der Welt verdoppelt, wie er sich auch in Deutschland 
berdoppelt hat. Trotz der noch nicht vollkommenen Betriebs— 
sicherheit von Motoren kann die Feldarbeit in Übersee viel groß— 
zügiger gestaltet werden als einst. Wenn auch in übersee einige 
hunderttausend Farmen im vorigen Jahre verlassen sind (Pro— 
fessor Harms), so können dieselben jederzeit — wie es ja auch 
geschehen ist — wieder in Anbau genommen werden. Übersee 
hat eben ein gänzlich anderes Klima als wir. Monatelang ist 
das Wetter heiß und trocken. Gebäude sind für die Bergung der 
Ernte deshalb nicht oder nur sehr wenig erforderlich. Das Stroh 
wird nicht verwertet, da gemischtwirtschaftlicher Beirieb — Feld— 
und Viehwirtschaft — nach unseren Begriffen nicht vorhanden 
—D— — 
hommenen Flächen eine üleinigkeit für die reichen Übersee— 
länder, diese Flächen durch Eisenbahnen baldigst zu erschließen. 
Es kommt weiter hinzu, daß die Industrien in der ganzen Welt 
während des Krieges stark ausgebaut sind und daß somit der 
Ligenbedarf der Laͤnder zum größten Teil gedeckt wird, also kein 
Bedarf wie einst vorliegt. 
Es ist aber eine Binsenwahrheit, 
daß nicht die Anbaufläche allein, 
sondern die 
Intensität die Ernke entscheidend beeinslußft. 
Es ist ferner eine bekannte Tatsache, daß der Ertrag im all— 
zemeinen auf Kulturland durch 1 Zir. Stickstoffdünger um 33tr. 
Betreide gesteigert werden kann. Wie würde sich die Rechnung 
sttellen, wenn nur in geringem Umfange Kunstdünger in Übersee 
verwendet worden wäre? Dann ist die gesamte Theorie von 
Geheimrat Sering vollkommen über den Haufen geworfen und 
es würde ein Überangebot stattfinden, wie es durch reine Anbau— 
flächenpermehrung niemals zu verzeichnen war. 
Auch Dr. Conrad hat im Jahre 1892, als er den Reichskanz— 
ler Caprivi beriet, auf Grund der Getreidehausse jenes Jahres 
ähnliche Voraussagen gemacht, die die Veranlassung gaben, die 
Zölle stark zu senken. Die Theorie von Conrad wurde in kürzester 
Frist ad absurdum geführt und es half nichts, daß Conrad den 
Schaden, den er der Landwirtschaft zugefügt, schwer bedauerte. 
Es ist im Gegenteil anzunehmen, daß heute aus den vor— 
genannten Gründen die Seringsche Voraussage noch viel schnel— 
ser ad absurdum geführt sein kann. Schon heute erweist es sich, 
wie irreführend die Proanosen von Serinq à la lons sich aus— 
wirken können. 
Bor einem Jahre standen die Preise für Getreide 60 Prozent 
unter den Höchstpreisen dieses Jahres. Geheimrat Sering erklärt 
diese Tatsache „mit der Verarmung Deutschlands, das nicht ge— 
nügend auf dem Weltmarkt habe kaufen können“. Diese Behaup— 
tung kann aber den tatsächlichen Verhältnissen, wie sie waren 
und wie sie sind, nicht standhalten. Deutschland deckte seinen
	        

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Zur Zollfrage. Heege, 1925.
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