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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die vier Grundgestalten der Wirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

„Die transscendentale Methode“ und die Geschichte, 15 
System Kants ist uns nicht sowohl das Ende, als ein dauernd 
neuer und fruchtbarer Anfang der Kritik der Erkenntnis. Aber 
indem wir unsere historische Betrachtung bis zu ihm hinführen, 
suchen wir damit zugleich ein Mittel zu seinem sachlichen Ver- 
ständnis zu gewinnen. Weit enger, als die bisherigen Darstel- 
lungen der Entwicklung der kritischen Philosophie es erkennen 
{assen, ist diese in ihrer Entstehung mit der Wissenschaft des 
achtzehnten Jahrhunderts verflochten und verschwistert. Ueber- 
all blickt die allgemeine Theorie hier auf die bestimmte konkrete 
Problemlage hin, die durch die methodischen Kämpfe zwischen 
Leibniz und Newton und ihren Nachklang in den bedeutendsten 
Forschern der Zeit, wie Euler und d’Alembert, geschaffen 
war. Wenn in diesem Zusammenhang das kritische System die 
Wurzel seiner Kraft besitzt, so enthüllt sich in ihm doch zugleich 
auch seine notwendige innere Bindung. Je deutlicher wir zu 
unterscheiden vermögen, in welchen begrifflichen Formulierun“ 
gen der Vernunftkritik die wissenschaftliche Kultur der Zeit zum 
Ausdruck und zum Bewusstsein ihrer selbst gelangt, um so klarer 
werden sich uns die allgemein giltigen Züge der Methodik Kants 
aus den Besonderheiten der Ausführung herausheben. Eben in- 
lem wir an dem Grundgedanken der Methode festhalten, suchen 
wir damit für die spezielle Ableitung und Begründung der Prin- 
zipien freies Feld zu erhalten. Die „transscendentale Kritik“ bliebe 
zur Unfruchtbarkeit verurteilt, wenn €s ihr versagt wäre, dem 
Fortschritt der wissenschaftlichen Grundbegriffe selbsttätig zu 
folgen und ihn in ihren speziellen Ergebnissen und Definitionen 
zum Ausdruck zu bringen. Je vielseitiger und beweglicher sie 
sich in dieser Hinsicht erhält, um So reiner wird sich die Uni- 
versalität und die systematische Einheit ihrer Fragestellung 
erweisen. 
Hier freilich stehen wir an einem Punkt, an dem noch heute 
die Absicht Kants, wie die der modernen Vertreter der kritischen 
Methode, am häufigsten und beharrlichsten missverstanden wird. 
Immer wieder erhebt sich der Vorwurf, dass die transscendentale 
Kritik, indem sie von dem Faktum der Newtonischen Wissen- 
schaft ausgeht, damit den geschichtlichen Prozess gleichsam zum 
Stehen bringe und eine einzelne Phase der „Erfahrung“ zum all- 
vemeinen Maassstab ihres Gehalts und inneren Wertes mache. Die
	        

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Modern Monetary Systems. King, 1927.
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