Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

96 
diese hatten die Absicht, ein Gutachten der obersten Justizstelle 
einzuholen, um dem Parlament gegenüber vor aller Verantwortlich 
keit gesichert zu sein. 
So standen die Dinge im Jahre 1803. Inzwischen war Lorentz 
an der Arbeit gewesen, und als der Kurfürst vor den Franzosen 
hatte fliehen müssen, betrieb er bei der Tresorene die Abschlag 
zahlungen auf die Extraordinarienrechnung, die man hessischerseits 
auf nahezu 127 000 £ festgesetzt hatte, mit besonderem Eifer 
Er wurde dabei von Buderus, dem die ganze Vorbereitung und 
Formierung der Extraordinarienrechnung oblag, sachkundig und 
emsig unterstützt. Man hatte Erfolg. Im Jahre 1807 wurden 
insgesamt 55 000 £ ausgezahlt, im Jahre 1810 45 150 £. Aue 
diese Zahlungen gingen durch die van Motten 154 . 
Was dem Kurfürsten von dem auf dem Festland domizilierten 
Vermögen verloren ging, ist bereits oben bei Erzählung der Affäre 
Lagrange angedeutet worden. Außer den Schuldbriefen zum Ver 
zeichnis der 11 Millionen Taler wurden selbstverständlich die Bar 
bestände der herrschaftlichen Kassen von den Franzosen beschlag 
nahmt. Ein merkwürdiger Fall aber hatte es gefügt, daß diese 
Bestände zu jenem Zeitpunkt sehr gering waren. Des Kurfürsten 
unrechtmäßige Kinder, die Fiessenstein, Heimrod und Haynau, hatten 
in den Jahren 1803 und 1804 um einen hohen Preis Guter in 
Mecklenburg erworben. Im April 1806 nahm der Kurfürst ihnen 
diese Güter wegen des damit verbundenen Aufwands wieder ab 
und übergab sie der Oberrentkammer zur Verwaltung. Im August 
des Jahres 1806 kaufte die Güter der Erblandmarschall Graf 
Karl von Hahn zu Remplin. Der Kaufpreis von 700000 rf wurde 
aber nicht etwa alsbald ausgezahlt, sondern der Graf blieb ihn 
schuldig und verzinste ihn mit 3 Prozent. Außerdem wurde zur 
Bedingung gemacht, daß dem Grafen Hahn noch obendrein ein 
Kapital von 600 000 rf zu 4°/o geliehen werde, und daß alsbald 
eine Abschlagszahlung hierauf von 200 000 rf in Pistolen ä 5 rf 
erfolge. Am 1. August war die Oberrentkammer zur Auszahlung 
dieses Betrages von 200 000 rf angewiesen, sie erborgte ihn beim 
Oberkriegszahlamtsagenten Michel Simon in Kassel und hatte ihn 
am 1. November bis auf einen Rest von 8000 rf wieder abgetragen. 
Der seitens der Gräflich Hessensteinschen, von Heimrod- und von 
Haynauschen Vermögensadministrationen für die Güter aufgewendete 
Kaufpreis war von den herrschaftlichen Kassen ersetzt worden.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Report on the Trade in Refrigerated Beef, Mutton and Lamb. Stat. Off., 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.