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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

109 
deshalb von ihm gefürchtet. Der Kurfürst aber glaubte, Wittgenstein 
nicht entbehren zu können, und ging auf seine Vorschläge ein 
ungeachtet der Warnungen und Ratschläge, die Büderus auch bei 
dieser Gelegenheit äußerte 177 . 
Wir haben es hier nämlich mit jenem Wittgenstein zu tun, 
von dem der Freiherr vom Stein in seinen Lebenserinnerungen 178 
eine kurze, aber scharfe Charakteristik gibt: „Fürst Wittgenstein 
besaß alle Eigenschaften, um ohne Kenntnisse, inneren Gehalt und 
Tüchtigkeit sich eine vorteilhafte Stellung im Leben zu verschaffen; 
schlau, kalt, berechnend, beharrlich, bis zur Kriecherei biegsam. 
Auf ihn paßte die Maxime: qu’un vrai courtisan doit 6tre sans 
honneur et sans humeurs, er strebte nach Geld und nach geheimem 
Garderobeneinfluß. Er begann seine Laufbahn am Hofe Karl 
Theodors, bei den Spielpartien der Antichambre, dann eine Ver 
bindung mit der Äbtissin von Lindau, dessen natürlicher Tochter, 
suchend, bald darauf 1792 nach einem Beschluß der zur Wahl 
Franz II. versammelten kurfürstlichen Gesandten in Ehrenbreitstein, 
wegen verdächtiger Verbindung mit dem französischen Gesandten 
in Mainz verhaftet, entlassen, Oberhofmeister der verstorbenen 
Königin, Gesellschafter der Madame Rietz, ihr Begleiter nach Italien, 
Gesandter nach Kassel, Chef eines Bankierhauses, zu dem er sich 
vom Kurfürsten die Fonds verschaffte unter Garantie seines älteren 
Bruders, Vertrauter des Grafen Haugwitz und Herrn von Hardenberg, 
dem er Geld vorschoß, Entrepreneur des Plettenbergischen Konkurses, 
den er noch mehr verwirrte. Nach der Schlacht von Auerstädt 
hielt er sich bald in Hamburg auf, wo er eine Verbindung mit 
Bernadette anzuknüpfen suchte, bald in Königsberg, wo er sich 
mir zu nähern suchte. Durch das erwähnte Anleiheprojekt [Preußens 
mit Kurhessen gegen Verpfändung oder Verkauf von Domänen, 
das Fürst Wittgenstein, um sich geltend zu machen, vorschlug], 
das der Kurfürst aber nie einzugehen und seine in England sicher 
stehenden Fonds auf dem festen Land im Preußischen anzulegen 
gesonnen war, wie ich ‘in der Folge in Prag von seinen Geschäfts 
leuten erfuhr. Ich sandte den Präsidenten von Vincke mit den 
Domänenanschlägen an den Kurfürsten nach Kiel, Wittgenstein 
bewog ihn aber bei der Durchreise durch Hamburg, ihm alle 
Papiere abzugeben, um die Erdichtung zu verbergen.“ 
Der Freiherr vom Stein hatte ein starkes Vorurteil gegen alle 
Personen, die eine glatte Außenseite zur Schau trugen. Im wesent-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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