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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Dieses Haus und das südlich anschließende Nebenhaus zur goldenen 
Arche stehen heute noch. Sie sind die einzigen Überbleibsel der 
ehemaligen Judengasse, und man bezeichnet die beiden mit gemein 
samem Dachfirst und gemeinsamem Zwerchhaus versehenen Ge 
bäude kurzweg als das Rothschildsche Stammhaus. 
Als Meyer Amschel Rothschild im Jahre 1812 gestorben war, 
ging sein Haus samt Inventar in den lebenslänglichen Besitz und 
Genuß seiner Witwe über. Diese starb am 7. Mai 1849. Die 
Hälfte des Hauses fiel jetzt an den ältesten Sohn Amschel Mayer, 
den Chef des Frankfurter Bankhauses. Es scheint, daß er auch 
die andere Hälfte seinen Geschwistern abkaufte. Um den Verfall 
des Gebäudes zurückzuhalten, erteilte man später einem Angestellten 
des Frankfurter Bankhauses, namens Ruben Oppenheim, die Er 
laubnis, darin Wohnung zu nehmen. Doch war der Ruin des alten 
Gebäudes, das kurz nach dem Brand vom Jahre 1711 erbaut 
worden war, nicht lange mehr aufzuhalten. Im Jahre 1872 mußte 
Oppenheims Witwe ihre Wohnung daselbst aufgeben, und das bau 
fällige Haus wurde geschlossen. 
Schon in den dreißiger und vierziger Jahren waren Häuser 
der Judengasse auf Anordnung des Polizei- und des Bauamtes 
wegen Baufälligkeit niedergerissen worden, und seit jener Zeit 
war die Stadtkämmerei bemüht, die seitherigen Besitzer solcher 
Behausungen, deren Grund und Boden von jeher Eigentum der 
Stadt war, zu einer Verzichtleistung auf ihre superfiziarischen 
Rechte zu veranlassen, oder die Häuser selbst, soweit sie noch 
vorhanden waren, zu erwerben. Zunächst richtete sie ihr Augen 
merk vorzugsweise auf die westliche Reihe, deren letztes Haus im 
Jahre 1872 niedergelegt wurde. Auf der Ostseite waren damals 
noch zahlreiche Häuser in Privatbesitz, und da viele Eigentümer 
zu hohe Forderungen stellten oder überhaupt nicht geneigt waren, 
ihre Häuser aus freier Hand abzugeben, so wurde das Enteignungs 
verfahren eingeleitet. Auf diese Weise wurde auch das Haus zum 
grünen Schild am 9. August 1882 dem Bankhaus M. A. v. Roth 
schild & Söhne abgekauft. Die Enteignungssumme betrug 15 250 M. 
und 80 Pf. 1 
Nur wenige Jahre blieb das verwahrloste Haus im Besitze 
der Stadt. Am 4. Oktober 1884 waren die noch vorhandenen 
Häuser der Judengasse bis auf vier geräumt und wurden von der 
Stadtkämmerei der Baudeputation zum Abbruch übergeben. Das
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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