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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

lichen aber wird seine Charakteristik Wittgensteins zutreffen. Ihr 
entspricht ja auch das Verhalten dieses Mannes dem Kurfürsten 
gegenüber. Denn im preußischen Interesse wünschte Wittgenstein, 
daß der Kurfürst mit Napoleon nicht ins Einvernehmen gelangte, 
und das war der Grund, weshalb seine Unterhandlung mit Bourienne 
nicht aufrichtig gemeint war. Zur Ablenkung hatte er die Sen 
dung nach London angeregt, die er noch dazu in seinem Geld 
interesse mißbrauchte. Der Kurfürst jedoch war durch die Mißerfolge 
mit diesem Mann nicht klüger geworden. Er fiel noch einem 
Abenteurer in die Hände, um sein Heil jetzt wieder mit Frankreich 
zu versuchen 179 . 
Daß er von französischer Seite nichts zu erwarten hatte, 
mußte ihm eigentlich klar sein. Napoleon und Lagrange hatten 
es frühzeitig und deutlich genug ausgesprochen, daß das hessische 
Fürstenhaus endgültig abgesetzt sei. Und als der hessische Soldaten 
aufstand unterdrückt und bestraft war, erließ Lagrange am 
18. Februar 1807 an die Bewohner und Soldaten von Hessen eine 
warnende Proklamation, die in den Worten gipfelte: „Rechnet nicht 
mehr auf Euern Fürsten, er und sein Haus haben aufgehört zu 
regiren. Dies ist eine Wahrheit, die ich Euch schon angekündigt 
habe, und die ich heute noch einmal bekräftige.“ Noch dazu hatte 
der treue Diener Buderus aus des Kaisers eigenem Munde die 
Worte vernehmen müssen, daß der Kurfürst niemals wieder in sein 
Land eingesetzt werde. Am 24. Juli 1807 kam nämlich Napoleon 
durch Gelnhausen. Buderus hatte zeitig den dortigen Amtmann 
Weil und mehrere Schultheißen und Landschöffen aus nahegelegenen 
Ortschaften veranlaßt, dem Kaiser bei dieser Gelegenheit eine Vor 
stellung zu überreichen und um Wiedereinsetzung des Kurfürsten 
zu bitten. Napoleons Antwort lautete: „Jamais, Jamais!“ Als er 
später vor dem Nürnberger Tor in Hanau ankam, wurden ihm die 
Schlüssel zu den Stadttoren auf einem Kissen überreicht. Er nahm 
sie indessen nicht an, sondern antwortete: „Gebt sie Euerem neuen 
Landesherrn, welchen ich ehestens bestimmen werde. Der Kur 
fürst hat sich immer feindlich gegen mich betragen. Er hat nichts 
zu erwarten.“ Am folgenden Tag berichtete Buderus den ganzen 
Hergang seinem Fürsten. Einen Monat später begann dieser seine 
neue Aktion mit Frankreich 180 . 
Ein Industrieritter namens Baron von Wächter, geheimer Rat 
und Kammerherr, trat mit neuen Vorschlägen an den Kurfürsten
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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