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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

— 111 — 
heran. Dieser sowohl wie sein Bruder, der Landgraf Karl, ein 
edelgesinnter, intelligenter, aber leichtgläubiger General, fielen auf 
den Schwindler hinein. Im September 1807 kam Wächter von Paris 
nach Itzehoe, konferierte mit dem Kurfürsten und später auch mit 
dem Landgrafen. Nach seinen Angaben interessierten sich Laetitia 
Bonaparte, Murat, Großherzog von Berg, und der Polizeiminister 
Louche in Paris für das Schicksal des Kurfürsten. Dieser erklärte 
sich bereit, falls Napoleon ihm sein Land zurückgehen wolle, 
vier Millionen Livres zu zahlen, und zwar alle drei Monate vom 
Datum der Restitution an je eine Million. Falls Napoleon gar des 
Kurfürsten Staaten vergrößern und ihn zum König erheben wolle, 
so werde er kein Bedenken tragen, sein Geldopfer entsprechend 
zu erhöhen. Habe es Wächter durch seine Beziehungen zu ‘den 
drei genannten Personen dahin gebracht, daß innerhalb der nächsten 
vier Wochen jede feindselige Maßnahme aufhöre oder zurück 
genommen werde, daß ferner der Kurfürst alsbald durch einen 
kaiserlichen Befehl volle Sicherheit für seine Person und für das 
wenige Gut, das ihm verblieben sei, zugebilligt erhalte, und daß 
jede vom Kurfürsten bevollmächtigte Person sich in Paris aufhalten 
dürfe, so wolle der Kurfürst eine Abschlagszahlung von 100 000 
franz. Livres Order Wächter in Paris leisten. Auf dieser Grund 
lage wollte Wächter einen Vertrag in die Wege leiten, verlangte 
aber im voraus die 100 000 Livres. Hierbei hätte der Kurfürst 
einsehen müssen, daß die Sache faul sei. Er kannte ja Wächter 
schon lange und hatte bereits üble Erfahrungen mit ihm gemacht. 
Wächter war dänischer Gesandter in Frankfurt a. M. gewesen, hatte 
im Jahre 1784 den Hessischen Hof zu einer Anleihe von 1 200000 Tlrn. 
vermocht und war schon bei dieser Gelegenheit mit dem in Hanau 
residierenden Erbprinzen in Verbindung getreten. Die Zinszahlungen 
für jene Anleihe hatte der Gesandte anfangs selbst zu vermitteln, 
erhielt auch von seiner Behörde jedes Mal rechtzeitig die nötigen 
Rimessen, zahlte seinerseits aber unpünktlich. Im Jahre 1792 miß 
brauchte er den Kredit seiner Regierung in dem Maße, daß er mit 
32 000 Tlrn. Zinsen dauernd im Rückstand blieb. Als im folgenden 
Jahre zugleich mit den neuen Zinsen eine Kapitalrückzahlung von 
300 000 Tlrn. fällig wurde, hatte der hessische Landgraf sich 
bereits an den Grafen Bernstorff gewandt, und beide Zahlungen 
wurden infolgedessen den Gebrüdern Bethmann übertragen. Die 
rückständigen 32 000 Tlr. aber blieben aus. Sie waren auch nicht
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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