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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

112 
einzubringen, als das Kasseler Oberkriegszahlamt unterm 19. Juli 1793 
an das Königliche Bank-Comtoir in Copenhagen ein Pro Memoria 
gerichtet, und der hessische Landgraf sich von neuem an Bernstorff 
und außerdem an den dänischen Kronprinzen gewandt hatte. 
Wächter, dessen Wechsel in Frankfurt protestiert waren, wurde 
zwar zufolge Allerhöchster Resolution von seiner Behörde ernstlich 
angehalten, den Rückstand zu berichtigen, er tat es aber nicht. 
Nach Ablauf des Jahres 1793 mußten die Bethmann auch diesen 
Posten ausgleichen, weil man den Landgrafen nicht noch länger 
hinhalten wollte. 
Ungeachtet dieser Vorkommnisse bewilligte der Kurfürst dem 
Wächter nicht zwar, wie er verlangte, 100 000, wohl aber 50 000 Livres, 
die er unterwegs bei Buderus in Empfang nehmen sollte. Noch 
ehe aber diese Summe zur Auszahlung gelangte, waren dem 
schwankenden Fürsten wieder Zweifel aufgestiegen. Er sandte am 
22. September durch Staffelte einen Brief an Buderus und forderte 
ihn auf, nicht die ganze Summe auszuzählen, sondern Geldmangel 
vorzuschützen. Was er dem Kammerherrn abziehe, sei gewonnen. 
Nur dürfe man ihn nicht vor den Kopf stoßen, weil er große 
Namen nenne. Buderus, ein Meister in solchen Dingen, brachte 
den Baron wirklich auf 30 000 Livres herab, die fl 14 229.45.— 
kosteten, und behielt des Kurfürsten Anweisung über 50 000 Livres 
zurück. Buderus kannte seinen Mann. Er benachrichtigte noch 
Lawätz und ersuchte ihn, falls Tratten vom Baron Wächter für 
Buderus’ Rechnung vorkommen sollten, dieselben nicht zu verehren. 
Von irgendeinem Erfolg Wächters ist natürlich keine Rede mehr. 
Zwar stellte sich der Baron noch ein Mal ganz unerwartet ein, 
am 1. Januar 1808, und suchte den Kurfürsten zu neuen Auf 
wendungen zu veranlassen. Er gab an, daß er zu den empfangenen 
30 000 Livres sich noch 20 000 auf seinen Kredit verschafft habe, 
und diese Summe von 50000 Livres habe Laetitia Bonaparte 
empfangen. Alle drei Personen seien böse, weil die Testierenden 
50 000 Livres nicht ausgezahlt seien. Doch werde sich alles noch 
arrangieren lassen. Der Kurfürst war jedoch inzwischen ein wenig 
klüger geworden und ließ sich außer einer Bewilligung von 200 Ldors 
auf keine weiteren Geldopfer ein. Kurz bevor er mit Wächter 
verhandelte, hatte er nämlich den Geheimen Rat von Geylingen 
nach Paris gesandt, auch diesen mit dem Auftrag, für das Interesse 
seines Landesherrn daselbst zu wirken. Geylingen aber hatte den
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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