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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

123 
Von den genannten Zahlungen auf das Kapital der 600 000 Tlr. 
lagen zum Zeitpunkt der Entmündigung in Hamburg noch 57 060 fl 
(6340 Ldor ä 5 rf) in Bereitschaft, die zur Verfügung des Grafen 
gestellt, aber noch nicht von ihm abgehoben waren. Diese Summe 
wurde im Juni 1808 wieder zurückgezogen. Damit verminderte 
sich die zur Auszahlung gelangte Kapitalsumme auf 401 500 Tlr. 
Von dieser Summe wurden durch zurückdatierte Scheinzession 
200 000 Tlr. auf den Namen der Gräfin von Hessenstein, 157 500 
und 44 000 Tlr. auf Buderus’ Namen gestellt, und in diesem Sinne 
wurde auch, als das Konkursverfahren über das Vermögen des 
Schuldners eröffnet war, liquidiert. 
Kurator der gräflich Hahnschen Masse war der Landrat 
von Vieregg. Er war darauf bedacht, den Kurfürsten vor Nachteil 
zu bewahren, doch gelang es ihm nicht, die Summe der 200 000 Rtlr., 
die aus der Oberrentkammerkasse vorgeschossen waren, zu retten. 
Sie mußte durch Vergleich an die Franzosen erstattet werden. Im 
übrigen kam der gräflich Hahnsche Prozeß während der Exilzeit 
nicht mehr zum Austrag 186 . 
Nur mit einer Person, soweit ich sehe, machte der Kurfürst 
eine Ausnahme bei der Verleihung an Private, nämlich mit Rothschild, 
ln früheren Jahren hätte er diesem ebensowenig wie anderen Bankiers 
ein Leihkapital zugestanden, ohne durch ein Unterpfand gedeckt 
zu sein. Jetzt war es anders geworden. Im Sommer 1808 erhielt 
Rothschild auf 16 Wechsel die Summe von 223 800 fl zum Zinsfuß 
von 4°/o geliehen. Je größer die Summe eines Wechsels, um so 
länger wurde in der Regel die Aufkündigungsfrist bemessen. Sie 
schwankte zwischen zwei und sechs Wochen. Rothschild hatte 
das Anlehen nicht etwa verlangt, es wurde vielmehr durch Buderus 
veranlaßt, der seine Kassenvorräte auf diese Weise los werden 
wollte. Und doch ließ sich der Kurfürst nicht leichten Herzens 
herbei, seinem Oberhofagenten eine solche Summe ohne Sicherheit 
zu überlassen. Das Vertrauen zu Rothschild war noch kein un 
bedingtes, es war jedoch seit der denkwürdigen Auseinandersetzung, 
die der Kurfürst mit Buderus in Itzehoe gehabt hatte, erheblich 
gestiegen. Später richtete es Buderus so ein, daß der Kassenvorrat 
seiner Monatsrechnüng, wenn er erheblich war, regelmäßig durch 
Rothschilds Debet in dessen Kontokorrent wenigstens annähernd 
erreicht wurde, so daß ihm die Aufbewahrung dieser Gelder de facto 
durch Rothschild abgenommen wurde. Nur noch ein Mal wieder-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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