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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

-«_" V.. < „ 
— 124 — 
holte sich drei Jahre später der Vorgang vom Jahre 1808, und 
zwar bei der Reservekasse. Am 15. April 1811 lieh nämlich 
Rothschild gegen Wechsel 100 000 fl in Wiener Bankozetteln 
zu 4 1 /2°/o, und am folgenden Tag 66142 fl 44 kr zu 4°/o. Beide 
Summen zahlte er zurück in Wiener Einlösungsscheinen, die 
erstere am 1. Dezember mit 20 000 fl, die letztere am 1. Oktober 
mit 12228 fl 32 kr Z'/s Pf 187 . 
ln demselben Maße wie an Privatleute war dem Kurfürsten 
natürlich auch das Verleihen an Souveräne verleidet. Denn alle 
derartigen Leihkapitalien konnten gegebenenfalls durch eine feind 
liche Macht beschlagnahmt werden. Eine ganz andere Sicherheit 
boten in dieser Beziehung die Inhaberpapiere. Und deshalb war 
der Kurfürst darauf bedacht, seine Überschüsse entweder direkt in 
Staatspapieren anzulegen oder sich wenigstens sein Leihkapital 
durch ein Unterpfand von Staatspapieren sichern zu lassen. Wenn 
er auch ein Geizhals war, so war er doch kein Mann von so 
gefühlloser Hartherzigkeit, daß er nicht, wie für seine treuen 
Soldaten, auch für seine treugesinnten Untertanen ein weniges 
übrig gehabt hätte. Das Fürstentum Hanau hatte im Jahre 1807 
seine französische Kriegskontribution abzutragen und war genötigt 
360000 fl in Anleihe aufzunehmen. Der Kurfürst erleichterte ihm 
diese Auflage in etwas, indem er sich dazu verstand, der Hanauer 
Landkasse gegen ein Unterpfand von Obligationen und um den 
geringen Zins von 4°/o ein Kapital von 100 000 fl zu leihen, ln 
sieben Terminen vom 1. Juni bis 10. September wurde von Meyer 
Amschel Rothschild das Geld ausgezahlt, und zwar auf Anweisungen 
Order Blum 188 . Der Rest wurde durch eine Zwangsanleihe auf 
gebracht. 
Auch die kurhessischen Landstände hatten ein Anlehen auf 
genommen, und zwar mit Zustimmung des vertriebenen Landes 
herrn. Am 3. August 1807 trug dieser dem Kriegsrat Lennep auf, 
20 000 Rtlr. von den durch fällige Kupons oder sonst eingehenden 
Geldern in Obligationen jener Anleihe anzulegen. Als Lennep 6000 Rtlr. 
dementsprechend aufgewandt hatte, mußten diese Papiere zur Ver 
meidung der angedrohten Annulierung gegen sog. Westfälische 
Amortisations-Kassen-Obligationen umgetauscht werden. Letztere 
fielen beständig und waren im Juli 1811 unter 45°/o gesunken 189 . 
Diese kleinen Summen, die dem notleidenden Lande zu Hilfe 
kommen sollten, fallen indes gegenüber den großen Überschüssen
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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