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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

138 
zu machen. Als man später die Akten wieder verpackte, um sie 
nach Darmstadt zu bringen, wurden diese Kupons mitgefaßt. 
Nach Darmstadt sandte Rothschild das kurfürstliche Depot, weil 
er weitere Haussuchungen seitens der Franzosen befürchtete. Die 
vier Kisten gingen an Aaron Pfungst daselbst und wurden einem 
Abraham Mayer anvertraut, der sie bis zur Rücklieferung nach 
Kassel gewissenhaft aufbewahrte 207 . 
Die Franzosen hatten es bei ihrem Vorgehen, wie bemerkt, 
auf das kurfürstliche Vermögen abgesehen und wandten sich, 
nachdem ihre Bemühungen bei den Bankiers ohne Ergebnis 
geblieben waren, gegen die bei dem Rettungswerk und der Ver 
mögensverwaltung beteiligten Beamten. 
Schon im Laufe des Jahres 1807 war ein Verhaftbefehl gegen 
Buderus ergangen, allerdings aus einem anderen Grunde. Der Oberst 
leutnant von Buttler hatte in Luxemburg die Verteilung der Gelder 
an die hessischen Offiziere übernommen (s. o. S. 107). Mehrere von 
diesen hatten den Wunsch geäußert, daß von der ihnen zugedachten 
Summe Zahlungen an ihre Frauen und andere Personen geleistet 
würden. Dem war entsprochen worden, und damit verringerte sich 
die nach Luxemburg abzuführende Gesamtsumme. Buttler hatte 
aber bei seiner Verteilung auf diese Verhältnisse keine Rücksicht 
genommen, und so fehlten ihm zuletzt 250 rf für den Oberstleutnant 
Ernst und fl 112.9.2 für den Major von Donop. Die Reklamationen 
dieser Herren wurden von Buderus natürlich an Buttler verwiesen, 
und als dieser deswegen in einen weitläufigen Briefwechsel mit dem 
Finanzbeamten eingetreten war, erwirkte der Oberstleutnant Ernst 
einen Verhaftbefehl gegen Buderus bei dem Marschall Kellermann 
in Mainz. Buderus entging jedoch dies Mal der Haft, indem er dem 
Oberstleutnant Ernst einen Vorschuß von 200 fl zukommen ließ 208 . 
Die ganze Sache würde gar keine Erwähnung verdienen, wenn 
sie nicht dazu gedient hätte, die Aufmerksamkeit der Behörden von 
neuem auf Buderus und dessen Verhältnis zum Kurfürsten zu lenken. 
Um aber in wirksamer Weise gegen ihn vorgehen zu. können, be 
durfte es der Aufklärung über sein Verhältnis zu den Bankiers, und 
so kam es, daß man sich zuvor wiederum mit diesen beschäftigte. 
Buderus’ Beziehungen zu Lawätz, zu dem Rothschildschen Bank 
haus und zu den Bansa & Sohn in Frankfurt, denen er auf Lawätz 
Antrag im Frühjahr 1807 vorübergehend die Lombardobligationen 
der Hanauer Kammerkasse hatte zedieren lassen 209 , müssen zur
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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