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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Bergung von Schätzen hier gar keine Rede sein kann, geht deutlich 
aus Buderus’ Briefwechsel mit dem Kurfürsten hervor. Er hatte 
weder Obligationen noch jemals eine erhebliche Summe baren 
Geldes zur Verfügung, und als sein Kassenvorrat, den er aber von 
Rothschild aufbewahren ließ, einst die Summe von 301 960 fl erreicht 
hatte, bat er am 24. Februar 1812 den Kurfürsten dringend, ihn 
möglichst bald von dieser Bürde zu befreien. Er hatte ohne das 
Angst und Pein genug auszustehen, da er jedes Stück Papier, das 
auf seinen Finanzverkehr mit dem Kurfürsten deutete, versteckt 
halten mußte 217 . Und zu diesem Zweck mögen ihm allerdings 
sowohl der Garten wie das Badhaus auf Carlshausen geeignete 
Stellen geboten haben. 
Begreiflicherweise fand das Altenhaßlauer Gerücht nicht die 
Verbreitung wie das Frankfurter. Auch trat in Frankfurt noch ein 
Ereignis auf, das zur Befestigung und Weiterbildung der dortigen 
Legende wesentlich beitragen mußte, die Haussuchung bei Rothschild. 
Man wollte bei diesem Vorgehen sich des Eigentums des Kurfürsten 
bemächtigen. Was lag da für den Uneingeweihten näher als die 
Annahme, daß bei Rothschild tatsächlich das kurfürstliche Vermögen 
oder ein Teil desselben verborgen sei. So kam es, daß in Frankfurt 
auch ernste und gelehrte Männer sich irreführen ließen. Der 
Historiker Fr. Chr. Schlosser, der von 1800 bis Ostern 1808 und von 
Ende 1810 bis 1817 in Frankfurt lebte, berichtet 1848 in seiner 
Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts 218 vom Kurfürsten von 
Hessen: „Wir alle, die wir damals (Oktober 1806) in Frankfurt auf 
Preußen hofften und das Manifest derselben [so!] vortrefflich fanden, 
freuten uns, als ihn (den Kurfürsten) schon nach 14 Tagen die 
Nemesis ereilte, und bedauerten nichts mehr, als daß uns ein 
Pflichtgefühl verbot, den Franzosen zu sagen, daß sein übel 
erworbenes Geld in Weinfässern zu Frankfurt in Amschel Roth 
schilds Keller liege.“ Da Schlosser im Jahre 1817 die Stadt 
Frankfurt auf immer verließ, so wird man schon aus diesem Grunde 
annehmen dürfen, daß die Legende vor jenem Zeitpunkt entstanden 
war. Daß Schlosser behauptet, das Vermögen sei in Weinfässern 
verborgen gewesen, könnte der Vermutung Raum geben, daß die 
Legende in dieser Form nicht über das Jahr 1809 zurückreicht, 
wo der Kurfürst seinem Oberhofagenten 14 Stück Wein, die aus dem 
Hanauer Schloßkeller stammten, zur Aufbewahrung anvertraute 219 . 
Sein Aktendepot empfing Rothschild bereits in der Herbstmesse 
10
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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