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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

153 
nach London gesandte und dort angelegte Summe auf 600 000 £ 
beziffert wird, so hat das insofern ein tatsächliches Analogon, als 
der Nominalwert der in der Exilzeit verfügten, nicht aber in vollem 
Umfang vom Kurfürsten gedeckten Ankäufe sich tatsächlich auf 
mehr als 600 000 £ belief. Der Hergang der Sache aber ist in jeder 
Beziehung der entgegengesetzte gewesen. Nicht durch die Post hat 
Nathan Mayer jene Summe erhalten, denn das wäre bei den damaligen 
Verkehrsverhältnissen undenkbar gewesen, auch nicht auf ein Mal, 
sondern nach und nach im Verlauf von fünf Jahren. Nicht Dank 
und Lohn ernteten die Rothschild für diese und andere Dienste, 
sondern von gewisser Seite des kurfürstlichen Hofes sogar Undank 
und Unannehmlichkeiten. Dieser Widerspruch der Tatsachen mit 
der naiven und falschen Auffassung der Rothschild-Legende, die 
damals (Februar 1834) schon weit verbreitet und auch Nathan Mayer 
bekannt gewesen sein muß, veranlaßte ihn, die ganze Sache ironisch 
vorzutragen und seine Zuhörer zum Besten zu halten. Denn daß 
er ein Schalk war, geht schon aus der Geschichte von dem Bettler 
und der Guinea hervor. Er gab nämlich zuweilen, um sich zu 
belustigen, einem Bettler eine Guinea. Der denkt, es sei aus Ver 
sehen geschehen, und aus Furcht, daß der Spender seinen Fehler 
entdeckt, läuft er davon so rasch er kann. „Ich rate Ihnen, einem 
Bettler zuweilen eine Guinea zu geben, es ist sehr belustigend.“ 
Diese und andere heitere Geschichten erzählt Nathan Mayer 
in derselben Gesellschaft, von der Buxton berichtet. Er war also 
an jenem Tage launig aufgelegt. Vielleicht waren auch eingeweihte 
Zuhörer zugegen, bei denen er auf ein ausreichendes Verständnis 
seiner Anspielungen rechnen durfte. Buxton gehörte jedenfalls nicht 
zu den Eingeweihten, und so hat dessen Bericht einen ernsten 
Anstrich erhalten. Und wenn wir auch die Art und Weise, wie 
Nathan Mayer von dem Leinenvorrat des Kurfürsten spricht, aus 
den Akten nicht aufzuklären vermögen, so müssen wir doch an 
nehmen, daß die zugrunde liegenden tatsächlichen Verhältnisse hier 
ähnlich lagen und ähnlich ironisiert wurden wie bei dem Weinvorrat. 
Um zuletzt noch ein Wort über die beiden Brockhausschen 
Artikel zu sagen, so war der erste vom Jahre 1827 von einem in 
Frankfurt lebenden Publizisten, Freiherrn von Meseritz, verfaßt 232 . 
Dieser verfuhr wie ein praktischer Journalist, indem er den Gentzschen 
Artikel wörtlich auszog und die Frankfurter Legende, die ihm als 
Bewohner dieser Stadt geläufig sein mußte, in einer Fußnote
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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