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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

163 
Begabung, um so leidenschaftlicher dieser Trieb, um so größer die 
Freude und die Befriedigung an großen und belangreichen Unter 
nehmungen. Dazu gehört aber beim Geschäftsmann das Zusammen 
halten der Mittel. Und da Bestand und Wachstum der von Rothschild 
gegründeten Macht nur durch Einigkeit erhalten und gefördert 
werden konnte, so richtete er den Sinn seiner Kinder aufs ent 
schiedenste in diese Bahn. 
Nach dem Gesellschaftsvertrag vom 27. September 1810 betrug 
das Geschäftsvermögen 800 000 fl 24 ff. Daran war der Vater mit 
370 000 beteiligt, die Söhne Amschel und Salomon mit je 185 000, 
Callmann und Jakob mit je 30 000. Am Gewinn und Verlust sollte 
der Vater mit 24 Fünfzigstel, Amschel und Salomon mit je 12, 
Callmann und Jakob mit je 1 Fünfzigstel beteiligt sein. Jakobs 
selbstverdiente Summe sollte unverzinslich in der Handlung ruhen, 
und sein Gewinnanteil sollte an Stelle eines Gehaltes dienen, bis 
nach erlangter Volljährigkeit auch er mit 1 Fünfzigstel Gewinnanteil 
als Teilhaber aufgenommen werde. Als aber Rothschild zwei Jahre 
später sein endgültiges Testament machte, hatten sich diese Ver 
hältnisse bereits geändert. Die Söhne waren alle Teilhaber, und 
der Vater verkaufte ihnen seinen persönlichen Anteil um die Summe 
von 190 000 fl. Daraus geht hervor, daß Rothschild den Geschäfts 
anteil seiner beiden jüngsten Söhne inzwischen vermehrt hatte. 
Schon im Gesellschaftsvertrag war dem Vater das Recht eingeräumt 
worden, jedem der beiden jüngsten Söhne bei seiner Verheiratung 
den Gewinn- und Verlustanteil auf 6 Fünfzigstel zu erhöhen, so 
daß alsdann dem Vater nur 19, den beiden ältesten Söhnen nur 
je 9 1 /z Fünfzigstel verbleiben sollten. Obgleich nun die beiden 
jüngsten Söhne noch nicht verheiratet waren, hatte der alte Roth 
schild, vielleicht in Erwartung des nahen Todes, von dieser Befugnis 
bereits Gebrauch gemacht, allerdings in etwas veränderter Weise, 
aber natürlich im Einverständnis mit den Söhnen. Damit war der 
Fortbestand und das weitere Gedeihen des Geschäfts reichlich ge 
sichert. Das hinterlassene Vermögen von 190 000 fl sollte folgender 
maßen verteilt werden: Die Witwe Gutle Rothschild erhielt 70 000 fl, 
die noch ledige Tochter Jettchen sollte bei ihrer Verheiratung 33 000 fl, 
die beiden ledigen Söhrte Callmann und Jakob bei ihrer Verheiratung 
jeder 20 000 fl erhalten. Diese Mitgiften sollten einstweilen in der 
Handlung bleiben. Der Rest von 47 000 fl sollte an die vier bereits 
verheirateten Töchter oder deren Kinder fallen. Das der Witwe 
11*
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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