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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

164 
zugedachte Kapital war nur zum lebenslänglichen Nießbrauch und 
Nutzgenuß bestimmt. Es sollte gegen 5 °/o Zinsen in der Handlung 
bleiben, jedoch ohne Kaution und nur solange die Söhne es be 
halten wollten. Nach dem Tod der Witwe sollte das Kapital unter 
sämtliche Kinder gleichmäßig verteilt werden. 
Die Handlung sollte ausschließlich den Söhnen gehören, Töchter 
und Schwiegersöhne sollten keinen Anteil daran haben noch weniger 
eine Forderung machen dürfen, auch keinen Einblick in dieselbe 
verlangen. Dagegen sollten alle Kinder sich mit steter wechsel 
seitiger Liebe und Freundschaft begegnen und den Anordnungen 
des wohlgemeinten und gewissenhaften Testaments sich mit kind 
lichem Gehorsam fügen. „Würde sich wider Verhoffen ein oder 
das andere meiner Kinder beigehen lassen, dieser meiner väterlichen 
Willensmeinung nicht nachzukommen, oder meine Söhne in deren 
Handlung zu stören, so soll dieses pflichtvergessene Kind nur in 
dem Pflichtteil, wohin alles dasjenige aufzurechnen ist, was dasselbe 
bereits bei meinen Lebzeiten an Ausstattung und sonst erhalten, 
eingesetzt sein, und der Überrest meinen übrigen Kindern zufallen, 
wobei ich ausdrücklich bemerke, daß der nach dem Napoleonischen 
Gesetzbuch 238 zu berechnende Pflichtteil durch mein gegenwärtiges 
Vermögen von 190 000 Gulden, mit Zurechnung dessen, was ein 
jedes meiner Kinder bereits bei meinem Leben erhalten, sowie in 
dem Wert des dem Nutzgenuß meiner Ehegattin verbleibenden 
Mobiliare sich ergibt.“ 
* * 
* 
Ein Bildnis von Rothschild gibt es nicht. Er fürchtete, daß 
sein Bild später geringschätzig behandelt werden könne, und soll 
es deshalb gemieden haben, sich porträtieren zu lassen. Eine 
Frankfurter Weltdame, Frau Belli geb. Gontard, die Sinn für die 
äußere Erscheinung der Menschen hatte und Rothschild aus seinen 
letzten Lebensjahren kannte, schildert ihn folgendermaßen: „Roth 
schild war ein ziemlich großer Mann, er trug eine runde, einge 
puderte Perrücke und einen kleinen Kinnbart, den 1 ypus der Juden 
besaß er vollständig. In seinen Augen spiegelte sich Verstand und 
Gutmütigkeit, er besaß beide Eigenschaften.“ 289 Ähnlich äußert 
sich Ludwig Börne : „Ein mildtätiges Gesicht mit einem spitzigen 
Bärtchen, auf dem Kopf ein dreieckig gehörnter Hut und die Kleidung 
mehr als bescheiden, fast ärmlich.“ 240
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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