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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

8 
Erbprinzen Wilhelm von Hessen-Kassel, regierenden Grafen von 
Hanau, auf dem Wege des Münzhandels stattfand. 
Wilhelm, der Sohn des prunkliebenden Landgrafen Friedrich II., 
wurde am 3. Juni 1743 geboren und folgte seinem Vater 
am 31. Oktober 1785 in der Regierung von Hessen-Kassel. 
Friedrich II. war als Erbprinz heimlich zum Katholizismus über 
getreten, und als sein Vater, Landgraf Wilhelm VIII., dies 
erfuhr, ergriff er alsbald Maßregeln, um das Regentenhaus vor 
weiteren Konversionen zu bewahren und die reformierte Kirche 
in Hessen zu sichern. So kam es, daß Friedrich noch als Erb 
prinz vermöge der sogenannten Religionsassekurationsakte (1754) 
auf die im Jahre 1736 an Hessen-Kassel gefallene Grafschaft 
Hanau-Münzenberg verzichten mußte. Dieselbe ging beim Tode 
Wilhelms VIII. nicht auf den Sohn, sondern auf den Enkel über, 
womit dem Thronfolger die Unabhängigkeit von dem katholischen 
Vater gesichert werden sollte. Von 1760 bis 1764 wurde die 
Grafschaft von der Mutter und Vormünderin des Erbprinzen, Maria 
von England, die von ihrem Gatten getrennt lebte, verwaltet. Am 
22. Oktober 1764 hielt Wilhelm mit seiner jungen dänischen 
Gattin seinen Einzug in Hanau und übernahm nunmehr selbst die 
Regierung 8 . 
Meyer Amschel Rothschild war damals zwanzig Jahre alt. 
Er muß bald darauf in geschäftliche Beziehungen zum Erbprinzen 
getreten sein, denn schon am 21. September 1769 wurde er zum 
Fürstlich Hessen-Hanauischen Hof-Faktor ernannt. 
Um einen Titel zu erlangen, ging man damals in ähnlicher 
Weise zu Werke wie auch heute noch vielfach, man bewarb sich 
darum. So auch Rothschild. Im Stil der Zeit unterwand er sich 
untertänigst, dem Erbprinzen eine submisseste Bittschrift zu Höchst 
dessen Füßen zu legen: „Ich habe die besondere und hohe Gnade 
gehabt, Euer Hoch Fürstl. Durch!* verschiedene Lieferungen zu thun 
die zu Höchst Dero gnädigstem Wohlgefallen gereichet. Alle meine 
Kräfte und Vermögen werde ich anstrengen, um Euer Hoch Fürstl. 
Durchl* zu fernern gnädigst Befehlenden Diensten bereit zu sein. 
Eine besondere und Kräftige Aufmunterung hiezu würde es mir 
geben, wann Euer Hoch Fürstl. Durchlt geruhen wollten, mich mit 
dem Character Höchst Deroselben Hof-Factoren zu begnadigen. 
Ich stehe Euer Hoch Fürstl. Durch!! hierum mit desto mehrerer 
Zuversicht an, da ich dadurch auf keine Weise beschwerlich falle,
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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