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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

12* 
179 
den Kriegsrat Oschwind nach Altona befördert (Marbg.: Buderus’ Rechnung 
1807, S. 118). Was in den Kisten enthalten war, wird nirgends angegeben. 
Vermutlich aber gelangten dieselben gar nicht nach Gottorf, sondern sind 
identisch mit denjenigen vier Kisten, die nach England geschafft werden 
sollten und unterwegs zugrunde gingen. Sie waren dem Kaufmannsschiff 
Leith Packet anvertraut, und das Schicksal dieses Schiffes ist bezeichnend 
für die damaligen Zustände auf See. Das Leither Paketboot wurde nämlich 
gekapert, dann aber von einem englischen Kutter dem Feinde wieder ab 
gejagt, wobei es in der Nähe von der südlichen Einfahrt in den Texel auf 
den Strand fuhr. Da es schwer hielt, das Schiff wieder flott zu machen, 
so beschloß der Kommandant des englischen Kutters, es in Brand zu setzen, 
was denn auch, da es mit Hanf beladen war, den besten Erfolg hatte. 
Die Passagiere, acht an der Zahl, waren gerettet. Einer von diesen hatte 
ein Schreiben an den Staatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten bei 
sich, auf dessen Rückseite die vier Kisten verzeichnet waren, ln der all 
gemeinen Bestürzung aber, die sich der Passagiere bemächtigt hatte, vergaß 
der Mann, den Schiffskommandanten von der Sache in Kenntnis zu setzen, 
er übergab das Schreiben erst, als das Schiff samt Kisten bereits verbrannt 
war. Indes kann der Inhalt jener Kisten nicht sehr wertvoll gewesen sein, 
denn am 27. Januar 1807 schreibt der Kurfürst an Lorentz in London, daß 
seines Wissens die vier Kisten noch in Tönning lagerten. Sollten sie aber 
wirklich verbrannt sein, so sei der Verlust nicht groß (Carlshausen: Lorentz 
an Buderus, 13. Febr. 1807; Marbg.: Lorentzsche Akten 1803—1815). 
111. Carlshausen: Der Kurfürst an Buderus, 27. Januar 1807; Lawätz 
an Buderus, 25. April 1807. 
112. Marbg.: Reservekassenrechnung 1807 und 1808. 
113. Marbg.: Wilhelm 1. Exil, Bündel 2. 
114 Er hatte auch am 20. September 1807 und öfter sich außer Stande 
erklärt, ein Verwendungsschreiben zugunsten des Kurfürsten an Napoleon 
zu richten, worauf Geylingen damals alles Gewicht legte. Allerdings wußte 
er, daß Napoleon den Kurfürsten haßte. Noch im Dezember 1807 weigerte 
er sich ebenso, ein solches Schreiben an den russischen Kaiser zu senden. 
(Marbg.: Wilhelm I. Exil, Bündel 1.) 
115. Marbg.: Wilhelm 1. Exil, Bündel 2. 
116. Marbg.: Wilhelm I. Exil, Bündel 1 (Brief Hänleins vom 17. Juli 
1807) und Bündel 2. 
117. Kassel: Knatzsche Familienchronik. 
118. Marbg.: Wilhelm I. Exil, Bündel 2. 
119. Marbg.: Meyer Amschel Rothschild an den Kurfürsten, 15. De 
zember 1806. 
120. Polizeiverhör 1809. 
121. Im September, Oktober und November 1807, ebenso im Februar 
1808 schreibt Lennep an Meyer Amschel Rothschild in Hamburg. Am 
15. Juli 1808 bescheinigt Meyer Amschel in Itzehoe, vom Kurfürsten einen 
Koffer mit Nr. 4 bezeichnet, worin Frankfurter, Mecklenburger und Kaiserlich 
Österreichische Obligationen enthalten waren, zum Transportieren empfangen 
zu haben. Auf demselben Schein bezeugt Schmincke am 30. Dezember in
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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