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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

9 
und ich durch diesen Character in Ansehung meines Handels 
sowohl als auch anderer Umstände wegen, allhier in der Stadt 
Frankfurth mein Glück machen kan.“ 9 
Welcher Art die Lieferungen waren, von denen hier die Rede 
ist, und auf Grund deren Meyer Amschel der Hoffaktortitel bereit 
willigst zugestanden wurde, dafür finden wir einen Anhaltspunkt 
in einem anderen Schreiben, das Rothschild im Jahre 1789 an 
denselben Regenten richtete, der inzwischen Landgraf von Hessen- 
Kassel geworden war. Er bittet darin um Überlassung englischer 
Wechselbriefe und beruft sich zur Unterstützung seines Gesuchs 
auf seine alten Beziehungen zum Landgrafen. Diese beschränkten 
sich aber, nach dem Inhalt des Schreibens zu schließen, einmal 
auf die Realisierung englischer Wechsel und dann auf die Besorgung 
von Münzen für das fürstliche Kabinett. Nur auf Geschäfte letzterer 
Art kann man den Ausdruck „Lieferungen“ in dem Schreiben 
vom Jahre 1769 beziehen. Aus des Kurprinzen eigenen Aufzeich 
nungen geht nun hervor, daß er seine Münzsammlung bereits im 
Jahre 1763, ein Jahr bevor er in Hanau einzog, begonnen hatte 10 . 
Und in der Hanauer Schatullkassen-Rechnung, die leider in Marburg 
nur für die Zeit vom Oktober 1764 bis Dezember 1765 vorhanden 
ist, treten Beträge für alte Silbermünzen, Medaillen, Medaillen 
tische und ähnliches auf. Im Juni 1765 werden daselbst einem 
Juden namens Meyer 38 fl 30 kr für Medaillen ausgezahlt. Für 
damalige Zeit darf es nicht auffallen, wenn ein Jude, obgleich 
er schon einen Familiennamen besaß, noch mit dem bloßen 
Vornamen genannt wird. In derselben Schatullkassen-Rechnung 
wird ein Jude Amschell Kahn aus Hanau bald unter dem vollen 
Namen, bald unter dem bloßen Vornamen aufgeführt. Man darf 
daher annehmen, daß mit dem Namen Meyer der Rufname Meyer 
Amschel Rothschilds gemeint ist und daß jener kleine Umsatz 
von 38 fl 30 kr das erste Geschäft war, das Rothschild mit 
dem Erbprinzen machte. Zwei Monate vorher, im April des 
Jahres 1765, waren Serenissimus nach Ausweis der Schatullkassen- 
Rechnung drei Mal zur Messe nach Frankfurt gereist. Das war 
Gelegenheit genug, um mit dem Münzhändler Rothschild in Be 
ziehung zu treten. Und da letzterer im Brief vom Jahre 1789 
selbst sagt, daß die Münzlieferungen seit vielen Jahren statt 
fanden 11 , so darf man den Schluß ziehen, daß es Lieferungen für 
das fürstliche Münzkabinett waren, wodurch Rothschild sich beim
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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