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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

das berühmte Edikt, wodurch er seinerseits die britischen Inseln 
in Blockadezustand erklärte, den Handel mit England oder mit 
englischen Waren untersagte, jede englische Ware für gute Prise 
erklärte und jedem direkt von England kommenden Schiff die 
Aufnahme in irgendeinem Hafen verweigerte, bei falscher Dekla 
ration aber die Konfiszierung verlangte. 
Diese sowohl als militärische wie als wirtschaftliche Maß 
nahme aufzufassende sog. Kontinentalsperre galt für alle alliierten 
Staaten, also auch für den Primatialstaat (errichtet auf Grund der 
Rheinbundakte vom 12. Juli 1806) beziehungsweise das Großherzog 
tum Frankfurt (errichtet durch Staatsvertrag vom 16. Februar 1810). 
Nur wurden die Vorschriften begreiflicherweise massenhaft um 
gangen. Und da es kein Mittel gab, um dem Schmuggel in 
Kolonialwaren wirksam zu steuern, so entschloß sich Napoleon in 
der Absicht, der nach dem österreichischen Feldzug eingetretenen 
Finanznot abzuhelfen, zu dem Edikt von Trianon vom 5. August 
1810. Für englische Manufakturwaren blieben nach wie vor die 
Bestimmungen vom November 1806 bestehen. Die Kolonialwaren 
dagegen wurden zugelassen gegen einen ausnehmend hohen Zoll, 
der etwa 40 bis 50 °/o des Preises betrug und ungefähr der bis 
dahin üblichen Schmugglerprämie entsprochen haben mag. Alle 
Rheinbundstaaten, die Schweiz und Preußen sahen sich genötigt, 
den Tarif von Trianon anzunehmen. Im Großherzogtum Frankfurt 
trat er mit dem 1. Oktober 1810 in Kraft. Der Handelsplatz Frank 
furt war aber dem Kaiser schon lange vorher wegen Umgehung 
des Berliner Dekrets in hohem Maße verdächtig erschienen und 
bereits im August des Jahres 1810 hatte er einen Spion namens 
Thiard dorthin gesandt, um den Warenverkehr und den Schmuggel 
zu überwachen. Im Oktober desselben Jahres wurde die Stadt von 
zwei französischen Infanterieregimentern besetzt und am 23. Oktober 
das Dekret aus Fontainebleau vom 14. desselben Monats bekannt 
gegeben. Darin war gesagt, daß die Stadt Frankfurt mit eng 
lischen und Kolonialwaren angefüllt sei, die im Laufe des letzten 
Sommers aus Holland und den nordischen Häfen eingeführt und 
dazu bestimmt seien, heimlich und in frevelhafter Weise nach 
Frankreich weitergeführt zu werden. Es solle daher auf alle in 
Frankfurt vorhandenen Kolonialwaren, ebenso auf englische oder 
vom englischen Handel herkommende Waren der Sequester gelegt 
werden. Um gleichzeitig den Schleichhandel für die Zukunft
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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