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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Danach muß man annehmen, daß die Gründung des Bankgeschäfts 
spätestens im Jahre 1770 stattfand. 
Welcher Art Rothschilds bankmäßige Geschäfte waren, er 
fährt man zunächst aus dem Briefe vom Jahre 1789. 
Der Landgraf von Hessen hatte Kapitalien in England und 
Holland angelegt. Mit Einlösung der Zinsen waren die Bankiers 
van Hotten in London und das gleichnamige Haus in Amsterdam 
beauftragt. Nur vorübergehend wurde das letztere durch die Firma 
van Ghesel & Söhne abgelöst. Das Londoner Haus der van Hotten 
nahm auch die Abschlagszahlungen auf englische Subsidien in 
Empfang. 
Alle diese Gelder gingen in hohen Beträgen ein. Und da 
solche Barsummen unverzinslich waren, so hatten die herrschaft 
lichen Kassen ein Interesse daran, sie nicht allzu lange in den 
Händen der Bankiers zu lassen. Dem Generalkriegskommissariat 
lag es ob, die Wechselagenten zu sich zu entbieten und die vom 
Landgrafen in Zahlung empfangenen englischen und holländischen 
Wechsel an den Meistbietenden loszuschlagen. Wollte man nun 
starke Wechselposten gegen sofortige bare Zahlung abgeben, so 
drückte die Größe des Objekts und die vorgängige auswärtige 
Anschaffung der stipulierten Goldsorten den Kurs hinab; wenigstens 
in dem Fall, wo die Abgabe der Wechsel zwischen den Frankfurter 
Messen stattfand. Man verfuhr daher in der Weise, daß man die 
Wechsel nur in geringen Posten gegen Barzahlung begab, bei 
großen Posten aber einen Kredit von mehreren Monaten, meist bis 
zur nächsten Frankfurter Messe, gewährte. Es wurden natürlich 
nur solche Wechselagenten berücksichtigt, an deren Solidität kein 
Zweifel bestand. Minder vermögende, aber im übrigen gute Ab 
nehmer hatten eine entsprechende Sicherheit in Obligationen zu 
hinterlegen. 
Bis zum Jahre 1787 waren sechs Kasseler Firmen bei diesen 
Geschäften beteiligt, darunter der gewesene Hofagent Feidel David. 
Von Frankfurter Firmen war bis dahin nur der Postmeister Rüppell 
berücksichtigt, ein geborener Hesse, aber auch er nur mit kleinen 
Posten und auf kurze Frist. Rothschild war nicht unter den Aus 
erwählten, er hatte bis dahin mit Kassel überhaupt noch keine 
Geschäfte gemacht, sondern nur mit Hanau. Im folgenden Jahre 
aber ist er in der Residenz. Er verkauft dem Landgrafen Juwelen 
zu ausnehmend billigem Preis, und um ihn einigermaßen schadlos
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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