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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

32 
um 60 000 fl erhöht wurde. Unmittelbar vor Abschluß des Vertrags 
würde demnach Meyer Amschels Anteil 490 000 fl, derjenige der 
beiden ältesten Söhne 250000 fl, also etwas mehr als die Hälfte 
von demjenigen des Vaters betragen haben 37 . Übertragen wir dieses 
Verhältnis auf das Jahr 1796, so erhalten wir als Totalsumme des 
Geschäftsvermögens rund 491 000 fl 24 ff. Da das Rothschildsche 
Familienhaupt aber in Geldsachen mit größter Vorsicht zu Werke 
ging, so ist eher anzunehmen, daß sein damaliges Gesamtvermögen 
die von uns berechnete Summe noch übertraf 38 . 
Jedenfalls war das Rothschildsche Geschäftshaus im Jahre 1796 
auf eine Basis gestellt, die von derjenigen des Jahres 1785 sich wesent 
lich unterschied, ln der Mitte der achtziger Jahre war Meyer Amschel 
nur ein wohlhabender Mann, dessen Geschäft hauptsächlich auf 
seinen eigenen Schultern ruhte. Ganz anders lagen die Verhältnisse 
im Jahre 1796. Nach ihrem Vermögensstand zählte die Familie 
Rothschild nunmehr zu den Reichen. In ihrem Geschäft waren außer 
dem Gründer noch vier erstklassige Persönlichkeiten tätig, zwei als 
Teilhaber, alle von unbedingter Zuverlässigkeit, einige ganz hervor 
ragend in spezifisch geschäftlicher Fähigkeit. In dieser Situation 
war es ein entschlossenes, aber kein abenteuerliches Unternehmen, 
wenn der dritte Sohn Nathan Mayer zwei Jahre später 39 sich von 
den Launen des englischen Musterreiters emanzipierte und, ohne 
der Landessprache kundig zu sein, selbst nach England ging, um 
die Produkte des Landes an Ort und Stelle einzukaufen. Damals 
muß das Rothschildsche Gesamtvermögen über eine halbe Million 
Gulden betragen haben, und da Nathan Mayer von Haus aus groß 
zügiger angelegt war als sein vorsichtiger Vater, so nahm er un 
verhältnismäßig viel Geld mit. Seine Summe betrug, wie gesagt, 
20 000 £, das sind rund 225000 fl 24 ff. Natürlich hat er die Summe 
nicht auf ein Mal mitgenommen, denn so viel Barschaft konnte in 
einer rationell geführten Warenhandlung nicht vorhanden sein. Viel 
mehr hat er die Summe nach und nach in Raten empfangen und 
gleichzeitig durch Warenlieferungen Abzahlungen geleistet. Auch 
kann nur ein kleiner Teil von diesem Fonds sein durch Mitarbeit 
erübrigtes Kapital ausgemacht haben, jedenfalls nicht mehr als 
50 000 fl. Das übrige kam aus dem Geschäftsvermögen der drei 
Teilhaber und machte mehr als ein Drittel desselben aus, ein schöner 
Beweis für das Vertrauen, welches die älteren Herren auf den jugend 
lichen Mitarbeiter setzten. Da dieser nun mit dem ihm anvertrauten
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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