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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

3* 
35 
Obligationen anzunehmen, natürlich mit der Verpflichtung, daß 
Zins- und Rückzahlungen ebenfalls in Gold stattfanden 40 . 
Die Rüppell & Harnier verkauften also die Obligationen direkt 
an den Landgrafen. Die Zinszahlungen und sonstigen Obliegen 
heiten übernahm Rothschild. Er hatte das Geschäft angeregt, und 
nachdem dieser schüchterne Versuch, sich dem Landgrafen auf 
einem neuen Wege zu nähern, geglückt war, wurde er kühner. 
Seine Beziehungen zum hessischen Fürstenhaus erleiden von 
jetzt ab keine Unterbrechung mehr. Noch im November 1801 
machte er eine Lombardanleihe beim Landgrafen im Betrage von 
160 000 Rtlrn. zu 4°/o. Im Juli 1802 erfolgte die zweite Lombard 
anleihe im Betrage von 200 000 fl 24 ff. Sie wurde zur Hälfte für 
Rothschild selbst, zur Hälfte für seine Söhne Amschel Mayer und 
Salomon Mayer bewirkt 41 . 
Beide Söhne waren in demselben Jahre zu hessischen Kriegs 
zahlamtsagenten ernannt worden, woraus hervorgeht, daß sie sich 
bereits Verdienste um den hessischen Fürsten erworben hatten. 
Man darf aber nicht glauben, daß nun etwa die Geschäfte mit dem 
hessischen Hof sich besonders leicht arrangierten. Denn Groß 
zügigkeit und Vertrauen waren dem Landgrafen fremd. Jede Sache 
wurde von ihm auch im einzelnen peinlich erwogen. Was er den 
ausführenden Organen hätte überlassen können, behielt er eigener 
Prüfung und Entscheidung vor. Mißtrauen und eine geizige Furcht 
vor Übervorteilung waren bei ihm zu einer Art stetig wiederkehrender 
Zwangsvorstellung entwickelt und traten gegebenenfalls auch gegen 
über solchen Personen auf, die ihm Beweise von Vertrauenswürdig 
keit gegeben hatten. Vielleicht war seine eigenartige Vorsicht nicht 
nur durch Naturanlage bedingt, sondern auch durch die damaligen 
Beamten Verhältnisse verursacht, bei denen Treue im heutigen Sinne 
weniger vorausgesetzt und weniger geübt wurde. 
Im Jahre 1802 hatte der König von Preußen beim hessischen 
Landgrafen den Rest einer Kapitalschuld von 1 500 000 fl heimzu 
zahlen, und von diesem Posten sollten 200 000 fl durch das Darlehen 
bei Rothschild zinsbar gemacht werden. Dieser war persönlich in 
Kassel anwesend, als er sich um den Kapitalvorschuß bewarb. Der 
Landgraf entschied zunächst, daß Rothschild erst zu befragen sei, 
was für Staatspapiere er einlegen wolle. Rothschild erklärte, er 
wolle dänische, Frankfurter und andere gleich solide Papiere zum 
Unterpfand geben und das Geld ratenweise, nachdem er zuvor
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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