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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • VerhĂ€ltnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
    Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der RegalitĂ€t der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-MĂ€hrische Bergrecht
  • Das SĂ€chsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen fĂŒr Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen VerhĂ€ltnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgefĂŒhrten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im VerhĂ€ltnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

257 
her bestanden hat. Wie sollte einst die Solquelle Zubehör zum Grund 
eigentum gewesen sein, wenn ein solches noch gar nicht bestanden 
hatte? Daher sind in Deutschland die Bergwerksmineralien niemals 
und von Anfang nicht Zubehör zum Grundeigentum gewesen und deshalb 
Regalien gewesen, weil sie nicht dem GrundeigentĂŒmer, sondern dem 
Könige oder dem in seine MachtsphÀre eingetretenen Territorialherrn 
gehört haben. Der deutsche GrundeigentĂŒmer ist niemals EigentĂŒmer 
der Bergwerksmineralien unter seinem GrundstĂŒcke gewesen und deshalb 
sind sie ihm auch niemals entzogen worden. Diese gehörten schon 
einem andern, ehe sein Grundeigentum bestanden hat, und dieses reichte 
ehemals ĂŒberhaupt nicht tiefer, als Pflug und Spaten gehen. Auch 
in den Abgaben, Grund- und Freikuxen, welche nach einzelnen Berg 
ordnungen den Grundbesitzern von den Bergleuten zu leisten waren 1 , 
darf man kein Anerkenntnis dafĂŒr erblicken, daß eigentlich diesen die 
Bergwerksmineralien gehörten. Diese Abgaben dienten vielmehr als 
Ersatz fĂŒr die BeschĂ€digungen des GrundstĂŒcks durch den Bergbau 
dafĂŒr, daß die GrundeigentĂŒmer die Bergleute auf ihren GrundstĂŒcken 
einschlagen lassen mußten und daß sie ihnen Baustellen und WeideplĂ€tze 
sowie die Holz- und Wassernutzung unentgeltlich einzurÀumen hatten 1 2 . 
Übrigens gibt es Bergordnungen, z. B. die Trientiner, die jura et libertates 
silvanorum, der SchlÀdminger Bergbrief, welche den Grundbesitzern 
kein Recht auf irgendwelche Leistung der Bergleute verleihen. Ins 
besondere ist ein derartiges Recht bei den Solquellen nicht hergebracht, 
augenscheinlich, weil deren Gewinnung ohne SchÀdigung des Grund 
besitzes erfolgte. Schließlich erhielt nicht jeder Grundbesitzer, unter 
dessen Grund Bergwerksfelder lagen, Abgaben nach dem VerhÀltnis 
der GrĂ¶ĂŸe, sondern nur der, dem ausdrĂŒcklich eine solche Befugnis 
1 Freiberger Bergrecht, Abschnitt I, Kap. 36 (Klotzsch S. 250). Schemnitzer 
Bergrecht (Wagner corp. jur. met. S, 168). Kuttenberger Bergordnung lib. II, 
cap. 2 (Schmidt I 46 ff.). Graf Sternberg II 22 — 24. Liegnitzer Goldrecht (Stein 
beck S. 85 fif) usw.; s. auch oben §§ 5, 23, 25. 
2 S. Erkenntnis des Ober-Tribunals zu Berlin vom 22. Oktober 1850 (Entsch. 
Bd. 20, S. 476 ff.). Daselbst heißt es (S. 485): „Die Verpflichtungen des Grund 
herrn beziehen sich daher auf die Vorteile aus den Freikuxen und sind deren 
Äquivalent. Deshalb heißt es in der Kuttenberger Bergordnung lib. II, cap. 3 
(Schmidt I 49) nach AufzÀhlung dessen, was die domini, in quorum hereditate 
mons mensuratus fuit, den Bergleuten zu gewÀhren hatten: 
„Sed e converso dominorum jus est recipere terciam partem illius partis 
que urburaria dicitur, et in monte mensurato unam tricesimam secundam 
partem, que dicitur pars agrorum“, 
s. auch Klostermann, Übersichten S. 207 ff. 
Arndt, Bergregal,
	        

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Economic Essays. Macmillan, 1927.
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