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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

vermittelte. Das Geschäft fand in der Weise statt, daß Lawätz 
die Obligationen von der dänischen Regierung in Empfang nahm 
und sie an das kurfürstliche Kriegszahlamt in Kassel weitergab. 
Rothschild komplettierte dem Bankier Lawätz nach und nach die 
Leihsumme. Lawätz wünschte aber, daß man mit Vorsicht vorgehe: 
„Ich habe den Herrn Rothschild zwar immer ungemein reell, prompt 
und des besten Zutrauens völlig würdig gefunden. Sobald indes 
bei einer so bedeutenden Summe nur ein einzelner Privatmann in 
Anspruch kommt, so erfordert die Natur der Sache einige Vorsicht.“ 
Er verlangte deshalb, daß die übersandten Obligationen vom Kriegs 
zahlamt zu seiner (Lawätz’) Disposition gehalten und nur insoweit 
jedesmal an Rothschild ausgefolgt würden, als sie durch dessen 
Rimessen an Lawätz gedeckt seien 48 . In Wirklichkeit behielt natür 
lich die kurfürstliche Behörde die Obligationen in Händen und folgte 
dem Oberhofagenten nach und nach die Beträge dafür aus. 
Die erste Abschlagzahlung in bar betrug 100 000 Rtlr. und 
wurde am 14. Februar 1806 genehmigt. Am 7. März wurde über 
10 000 Rtlr. verfügt, die unterm 7. April von Rothschild an Lawätz 
remittiert wurden. Als das 2. Departement des Kriegskollegiums 
am 28. März wieder eine Abschlagzahlung von 100 000 Rtlrn. bean 
tragte, verfügte der Kurfürst, daß Rothschild zunächst zu befragen 
sei, ob er nicht leiningische, darmstädtische oder pfälzische Obli 
gationen dafür annehmen könne. Rothschild erwiderte, daß er neben 
der Einbuße von 20 000 Rtlrn., die er „nach der höchsten münd 
lichen Bestimmung“ als Provision an die Kriegskasse erlegen mußte, 
und dem Schaden bei den preußischen Obligationen unmöglich noch 
ein weiteres Opfer bringen könne. Umsonst habe er sich bisher 
bemüht, dergleichen Obligationen zu verkaufen. Jedermann ziehe 
die neuen 4 1 / 2 prozentigen Preußen den 4prozentigen vor. Auch 
eine in dieser Absicht unternommene Reise nach Dänemark sei ohne 
Erfolg gewesen. Zugleich reichte Rothschild, der von Kopenhagen 
um das bare Geld gedrängt wurde, eine Vorstellung ein und bat, 
den Rest der Barsumme anzuweisen. Das 2. Departement bemerkte 
zu der Sache, daß die Kriegskasse gar keine Vorteile genieße, wenn 
sie Obligationen in Zahlung gebe, deren Zinsen pünktlich eingingen 
und ebenso viel betrügen wie die der dänischen Obligationen. Da 
gegen sei es im Interesse des Kurfürsten, jeden entbehrlichen Zins 
posten vom Augenblick des Verfalls an wieder anzulegen. Aus diesen 
Gründen legte das 2. Departement einen Zahlungsbefehl auf die
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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