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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Testierenden 390 000 Rtir. zur Ausfertigung bei. Der Kurfürst aber 
war noch nicht beruhigt. Er wollte erst noch wissen, ob Rothschild 
sich nicht bereit finden lasse, wenigstens für 100 000 bis 200 000 Rtlr. 
von den genannten Obligationen anzunehmen, allenfalls gegen Rück 
zahlung eines Teiles der Provision. In dieser Lage verlor Rothschild 
nicht die Geduld, das kam bei ihm nicht vor. Er machte aber auf 
diesen Vorschlag Anerbietungen, die nicht annehmbar erschienen. 
Und jetzt bewilligte der Kurfürst am 23. April wenigstens den ur 
sprünglich vorgelegten Zahlungsbefehl von 100 000 Rtlrn., und diese 
Summe wurde unterm 10. Juni an Lawätz remittiert. Unterm 21. Mai 
wurde dann auch der Rest im Betrag von 290 000 Rtlrn. angewiesen. 
Das letzte dänische Geschäft, das zwischen dem Kurfürsten 
und seinem Oberhofagenten sich abwickelte, kam einige Wochen 
vor der französischen Okkupation zustande. Am 1. Januar 1809 
hatte Dänemark einen Kapitalrest von 200 000 Rtlrn. zu entrichten, 
der bis dahin mit 4°/o zu verzinsen war. Rothschild erbot sich 
am 20. September 1806, diese Restzahlung gleichsam im voraus 
zu bewirken und an Stelle jener 4prozentigen Papiere wiederum 
4 1 /2prozentige vom dänischen Finanzkollegium ausgestellte Original 
obligationen alsbald bei der Kriegskasse einzulegen. Dem Kurfürst 
war die Sache recht. Er verlangte aber eine Provision von 5000 Rtlrn. 
Die Kriegsräte Lennep und Buderus legten in einem Promemoria dar, 
daß in solchen Fällen gewöhnlich 1°/o, höchstens i 1 la°lo der betreffen 
den Summe als besondere Vergütung bezahlt worden seien, was im 
vorliegenden Fall 2000, höchstens 3000 Rtlr. ausmachen würde. Der 
Kurfürst aber bestand auf der Summe von 5000 Rtlrn., und Roth 
schild wußte, was er wollte, er ging darauf ein. Am 16. Oktober 
wurde die Rechnungslegitimation vom Kurfürsten vollzogen. 
In den Rothschildschen Tilgungsbüchern werden nur sieben 
dänische Anleihen beziffert und aufgeführt. Wenn meine Vermutung 
über die vierte Anleihe richtig ist, so bleibt noch ein Posten von 
250 000 Rtlrn. (1. Juli 1803) und zwei Posten von je 200 000 Rtlrn. 
(31. Dezember 1804 und Oktober 1806) übrig, die ganz oder teil 
weise in dänischen Obligationen zurückgezahlt wurden, aber nicht 
als dänische Anleihen gelten. Im ersten Fall kaufte Rothschild die 
Obligationen in fertigem Zustand, denn es handelte sich um Beth- 
männische Papiere. Die beiden anderen Fälle aber unterscheiden 
sich kaum von den sog. Anleihen. Für den Betrag vom 31. De 
zember 1804 z. B. waren die Zinsen bei Rothschild zu erheben, und
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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