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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

ebenso war das Kapital am 1. Februar 1815 an ihn zurückzuzahlen. 
Man muß auch annehmen, daß Rothschild in Wirklichkeit noch mehr 
dänische Stückzahlungen an die hessische Kriegskasse zu bewirken 
hatte, als aus den Akten festgestellt werden konnte. 
Die Krone Dänemark hatte natürlich selbst ein Interesse daran, 
daß ihre Stückzahlungen in dänische Obligationen umgewandelt 
wurden, sie war die Triebfeder für dieses Verfahren. So kam es, 
daß Rothschild die Konkurrenz anderer mit dänischen Stückzahlungen 
betrauter Firmen, der Rüppell & Marnier und Moses Joseph [Büdingj’s 
zu bestehen hatte. Auch diese Bankherren boten dänische Obli 
gationen an Stelle der dänischen Kapitalrückzahlungen an. Im 
November 1804 machten beide Firmen sogar ein gemeinsames Ge 
such und erboten sich, dieselbe Summe wie Rothschild für milde 
Stiftungen an die kurfürstliche Kabinettskasse abzugeben. Es wurde 
aber auf ihre Vorschläge nicht eingegangen, weil Rothschild ihnen 
mit seinem Antrag zuvorgekommen war. Moses Joseph wiederholte 
sein Gesuch auch im folgenden Jahre vergebens. Selbst ein Beth- 
männischer Antrag vom November 1805 wurde abgelehnt, zumal 
das darin enthaltene Anerbieten, beim dänischen Hof eine besondere 
Prämie von 2 bis 2*/,°/o zu erwirken, höheren Orts als höchst 
unschicklich erachtet wurde 49 . 
Rothschild war klug und suchte seine dänisch-hessischen 
Finanzgeschäfte vor den Frankfurter Bankiers möglichst geheim 
zu halten. Es gelang das aber nicht ganz, und die Eifersucht 
wurde wach. Als die sechste und siebente dänische Anleihe ab 
geschlossen und im Gange war, bewarben sich die Gebr. Bethmann 
ebenfalls um eine Anleihe. Lawätz schreibt darüber unterm 2. Juli 
1806 an Buderus: „Ich bitte ihm (Rothschild) gewogentlich anzu 
zeigen, daß die neue dänische Anleihe bei Bethmann, welche man 
absichtlich in Kopenhagen für mich cachirt zu haben scheinet, sich 
ganz richtig bestätiget. Man schreibt mir zugleich, daß man es 
diesem alten Bethmannschen Hause, welches sich hintangesetzt 
hielt, nicht hat abschlagen können; und ich merke wohl, daß die 
jenigen, welche unserem braven Rothschild nicht gut sind, versprochen 
haben, daß diese Bethmannsche Anleihe weniger kosten und schneller 
berichtigt sein würde wie die Rothschild’sche. Um diesem letzteren 
von meiner Seite möglichst zu widersprechen, werde ich den ganzen 
Rest der Anleihe noch heute berichtigen und den Schluß-Rimessen 
von dort, auf dero Beistand mich verlaßend, ruhig entgegen sehen.
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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