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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

44 
lautend. Das fehlende halbe Prozent zog der Darleiher beim letzten 
Zahlungstermin auf die ganze Dauer des Anlehens ab. Da die 
Partialobligationen ohne Prämie nicht anzubringen waren, so erhielt 
Rothschild hierfür und für seine Bemühung eine Provision von 
1 3 /4°/o auf die Hälfte der Anleihe. Diese Provision wurde ebenfalls 
bei der letzten Zahlung abgezogen. Für Auszahlung der Zinsen 
und Stückzahlungen wurde dem Darleiher außerdem eine Vergütung 
von 1 U°lo zugebilligt. 
Mit den Abschlagzahlungen scheint Rothschild sich beeilt zu 
haben. Denn schon am 1 .Juli unterzeichnete der Landgraf Lud wigX. 
von Hessen-Darmstadt die Originalschuldverschreibung, und am 
selben Tage bescheinigte die landgräfliche Generalkasse den Empfang 
der 500 000 fl. Am 3. Juli hatte Rothschild bereits 100 000 fl von der 
Anleihe verkauft. Den Rest von 400 000 fl bot er von Frankfurt 
aus dem Kurfürsten an. Er wollte die Hauptschuldverschreibung 
in Kassel hinterlegen und diejenigen bei der Kriegskasse befind 
lichen Darmstädter Obligationen, die Ende 1804 und 1805 ver 
fallen würden, in Zahlung nehmen. Am 16. Juli wurde der Antrag 
genehmigt. 
Es ist interessant zu sehen, in welcher Weise das 2. Departe 
ment des Kriegskollegiums, das natürlich vorher über die Sache zu 
berichten hatte, den Ankauf von Staatspapieren beim Kurfürsten 
grundsätzlich befürwortet. Es führt sieben Gründe an: 
1. Staatspapiere in der hier nur anzunehmenden Bedeutung 
des Wortes sind bestimmte Anteile an einer mit hin 
reichender Hypothek und den gewöhnlichen Sicherheits 
formeln gegebenen Schuldverschreibung, wodurch ein 
Debitor von mehreren oder vielen Personen diejenige 
Summe erhalten kann, welche nur selten eine einzige 
darzuschießen vermag. 
2. Unumstößlichen Rechtsgrundsätzen zufolge muß jedem 
Inhaber einer solchen Partialobligation für die Summe, 
worüber sie erteilt worden ist, eben die Sicherheit zu 
teil werden, welche einem Besitzer einer nicht unter 
viele verteilten Hauptobligation zusteht. 
3. Eben diese Obligationenverteilung gibt einen höheren 
Grad von Sicherheit dadurch, weil im Falle der nicht 
stipuliertermaßen erfolgenden Zinsen- und Kapitalsrück 
zahlung alle Interessenten zusammen gegen den Debitor
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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