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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

61 
daß das Silber, mit Ausnahme der etwa dabei befindlichen Medaillen, 
in den Schmelztiegel wanderte. 
Es galt nun, von den im Wilhelmshöher Schloß und auf der 
Löwenburg verborgenen Sachen zu retten, was gerettet werden 
konnte. Denn eine Geheimhaltung schien auch bei diesen Ob 
jekten völlig ausgeschlossen, und in diesem Sinne hatte schon am 
6. November der Burggraf Steitz auf Wilhelmshöhe im Einverständnis 
mit dem Burgvogt Boeger auf der Löwenburg dem Ministerium 
seine Bedenken mitgeteilt und Verhaltungsbefehle erbeten. In dieser 
Notlage kam den Landesdirektoren der Gedanke, dem General 
Lagrange Geld anzubieten. Der Regierungsrat Schmerfeld übernahm 
diese Mission, und es gelang ihm, den Gouverneur gegen die Summe 
von 260 000 Fr. zu bestimmen, 42 Kisten, welche „den bei weitem 
wichtigsten Teil der Wilhelmshöher Depositen 68 “ ausmachten, frei 
zugeben. Etwa 30 Kisten mußten auf Wunsch des Gouverneurs 
stehen bleiben und wurden von den Franzosen konfisziert 69 . Natürlich 
durften die 42 freigegebenen Kisten trotz der Konnivenz des 
Gouverneurs nur heimlich fortgeschafft werden. Ja es war ein 
großes Wagestück, diese Sachen in Sicherheit zu bringen, weil im 
Fall der Entdeckung nichtsdestoweniger der oben erwähnte Erlaß 
des Gouverneurs wegen Verhehlung staatlichen Eigentums zur An 
wendung kommen mußte. Der Ruhm, diese schwierige Aufgabe 
übernommen und glücklich durchgeführt zu haben, gebührt einem 
tapferen und unerschrockenen Soldaten, dem hessischen Hauptmann 
Wilhelm Mensing, ln der Nacht vom 8. auf den 9. November ließ 
er die Kisten auf vier Wagen verladen und brachte sie auf den 
Hof Stölzingen, zwei Wegstunden östlich von Spangenberg. Dort 
blieben die Sachen drei Wochen verborgen und wurden dann in 
fünf Transporten anderwärts in Sicherheit gebracht 70 . 
Nachdem Mensing dem Ministerium Bericht erstattet hatte, 
begab sich zunächst der Geheime Kriegsrat Lennep nach Stölzingen, 
um persönlich diejenigen Objekte auszuwählen, die er seinerseits 
in Gewahrsam nehmen sollte. Der Keller auf Stölzingen wurde 
„von einwendig“ ausgemauert, und Lennep stieg mit Mensing hinein. 
Lennep sollte vor allem gewisse Wertpapiere an sich nehmen. Zu 
dem Zweck mußten fünf Kasten geöffnet werden. Drei davon wurden 
völlig entleert und die leeren Kasten verbrannt. Abgesehen von 
der Isenburg-Wächtersbachschen Obligation über 320 000 fl von der 
Rentkammer in Hanau bestanden die sämtlichen von Lennep aus-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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