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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

— 63 — 
bei Aliendorf. Dort sollte sie der Bergrat Schaub in Verwahrung 
nehmen 74 , um sie später nach Eisenach oder einem anderen ge 
eigneten Ort abzuführen. Schaub hielt jedoch Allendorf für keinen 
sicheren Platz, und so wurden die Kisten alsbald weiter nach 
Eisenach befördert. 
Der fünfte Transport war auf zwei Wagen geladen, die von 
acht Pferden gezogen wurden 75 . Er umfaßte sechzehn Kisten von 
der Löwenburg, nämlich die acht Kisten mit Akten etc. von der 
Oberrentkammer, die sieben Kisten mit Urkunden aus dem Hof 
archiv und die eine Kiste mit den Obligationen der Witwenkassen 
und der verschiedenen Ämter. Ferner waren dabei drei Kisten 
aus dem Nordflügel des Wilhelmshöher Schlosses, nämlich eine mit 
den Unterpfändern der Rüppel & Harnier und zwei mit den Kriegs 
und Kammerkassenetats der Jahre 1786 bis 1805. Dieser Trans 
port von insgesamt 19 Kisten wurde wieder von Mensing selbst 
geleitet und ging an das Speditionshaus von Preye & Jordis in 
Frankfurt. Am 10. Dezember brach Mensing von Stölzingen auf. 
Am 17. Dezember lieferte er in Frankfurt ab. Als er nach vielen 
Fährlichkeiten das letzte Dorf vor Frankfurt erreicht hatte, ließ er 
zunächst seinen Fuhrmann haltmachen und begab sich allein in 
die Stadt, um mit Jordis zu sprechen. Der erklärte, es sei unmöglich, 
die Sachen in die Stadt zu bringen, da bei der Zollwache alles 
geöffnet werde. Mensing erschrak, faßte sich aber rasch und bat 
Jordis, nur sein Hoftor auszuschließen, für das übrige werde er 
sorgen. Er begab sich zurück, verkleidete sich als Fuhrmann und 
kam mit seinen Kisten angefahren. Als ihm die Torwache ent 
gegentrat, die aus drei alten Bürgern bestand, spielte er den Be 
trunkenen und redete Platt, was ihm als Sohn eines Rinteler 
Schlossers von Jugend an geläufig war. Der Wache steckte er 
zwei Krontaler zu, ebenso dem Examinator, und fuhr dann flott 
in die Stadt hinein. „Laßt den versoffenen Hannoveraner zum 
Teufel fahren, er kommt ja nicht zum Tor naus; wir wollen ihn 
schon kriegen.“ Mit diesen Worten beruhigte die Zollwache ihr 
Gewissen, und ungehindert gelangten die Wagen in das Lagerhaus 
von Preye & Jordis in der Saalgasse 76 . Dort lagen Hunderte von 
Kisten, und kein Zollwächter konnte daselbst die kurfürstlichen 
Effekten von den sonstigen Sachen unterscheiden. Am 17. Dezember 
1806 quittierte Fr. Schärft 77 , der Teilhaber der Bankfirma Preye & 
Jordis, dem „Kaufmann“ Mensing den Empfang der 19 Kisten 78 .
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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