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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

5* 
67 
oder Kupons, enthalten waren. Dagegen nahm er Silber und 
Wertsachen an sich und beschlagnahmte außerdem eine große 
Anzahl solcher Kisten, die wichtige und wertvolle Nachweisungen 
enthielten, indem er von vornherein darauf bedacht war, sich 
auch diese für ein gutes Stück Geld wieder abkaufen zu lassen. 
Es waren von ihm ca. 30, de facto wohl genau 30 Kisten, zurück 
behalten. Aus dem Keller der Löwenburg hatte er nur den Ver 
schlag mit den goldenen Bechern und Schalen belegt. Aus dem Nord 
flügel des Wilhelmshöher Schlosses hatte er sechs Kisten beschlag 
nahmt. Vier davon enthielten Kriegskassenakten, eine fünfte 
enthielt außerdem zwei Pakete mit Pretiosen, und in der sechsten 
befand sich das silberne Kampagne-Service der Reichsgräfin von 
Schlotheim. Aus dem Fronton des Wilhelmshöher Schlosses waren 
ca. 23 (wohl genau 23) Kisten zurückbehalten, in denen sich 18 Jahr 
gänge von Urkunden und Belegen zur Kabinettskassenrechnung 
mit Einschluß derer vom Jahre 1806 befanden. Nur eine Kiste 
mit derartigen Akten wurde nicht beschlagnahmt. Alle übrigen 
Depositen waren freigegeben, von Mensing gerettet und mit den 
erwähnten fünf Transporten in Sicherheit gebracht. 
Die Planmäßigkeit und Vorsicht, mit der Lagrange in diesen 
Dingen verfuhr, zeigt sich in entsprechender Weise bei seinem 
Verhalten gegenüber Napoleon. Dieser mußte wissen, daß der 
Kurfürst ein reicher Mann war. Da letzterer aber alles darauf 
anlegte, als arm zu gelten, so wird man das eigentliche Maß seines 
Reichtumes schwerlich gekannt haben. Als daher der Kaiser dem 
Kurstaat eine Kriegskontribution von 6 Millionen Livres auferlegte, 
schlug der schlaue Gouverneur ihm selber vor, diese Kontribution 
nicht aus dem Land, da dieses unvermögend sei, sondern aus dem 
Vermögen des Kurfürsten beizutreiben 85 . Das Gesamtvermögen des 
Kurfürsten aber verschwieg er und wies statt dessen nur einen 
Bestand von 11 Millionen Talern nach. Das war für damalige Zeit 
auch schon ein ausnehmend großer Besitz, und Napoleon hatte 
keinen Grund, in diese Angabe Zweifel zu setzen. Als Lagrange 
diese Meldung an Napoleon abgehen ließ, hatte er aber bereits dem 
Geheimen Ministerium seine Offerte gemacht 86 . Gegen eine Ver 
gütung für sich und den Intendanten hatte er versprochen: 1. dem 
Kaiser keine weiteren Vermögensnachweise zu melden, 2. alle Nach 
weisungen, die er selbst in Händen hatte, oder die sich bei den 
Kasseler Kollegien, d. h. bei der Kriegs-, Kammer- und Kabinetts-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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