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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Depots nach Itzehoe gesandt. Den Rest von 7 Kisten besorgten 
im September 1807 die beiden Leutnants. Damit waren u. a. wieder 
5 Kisten, welche Kupons enthielten, und ein Kasten mit Silber aus 
dem Bellevueschloß in die Hände des Kurfürsten gelangt 106 . 
Auch die Obligationen, die Lawätz in Verwahrung hatte, 
wurden noch im August 1807 zurückgeliefert. Von den Zinskupons, 
die Lennep in Kassel verborgen hielt, wurde ein gutes Teil, vermut 
lich durch diesen selbst, dem Kurfürsten überbracht, und am 
15. November 1807 holte der Kriegsrat von Schmincke alle übrigen 
ab. Die Gräflich Hessensteinschen Obligationen samt den zugehörigen 
Zinskupons, die mit dem ersten Transport ebenfalls in Lenneps 
Hände gelangt waren, wurden bei dem von Geylingenschen Archiv 
in Babenhausen hinterlegt 107 . 
Nachdem alles Genannte in Itzehoe oder auf Gottorf geborgen 
war, bestand das Gesamtdepot an Wertobjekten aus 1 Koffer mit 
Nominalobligationen, 6 Koffern mit Partialobligationen, 3 Kisten mit 
Kupons und 2 Kisten mit Pretiosen 108 . Daß den 6 Koffern mit 
Partialobligationen 3 Kisten mit Kupons gegenüberstehen, kann 
nicht wundernehmen. Man wird annehmen dürfen, daß von Haus 
aus ein Kuponbogen etwa dieselbe Größe wie eine Partialobligation 
hatte, und daß bei einem großen Bestand von Staatspapieren mit 
sehr verschiedenartigen Emissionsterminen auch die Kuponbogen 
von verschiedenartigster Größe waren. Sie müssen daher im 
Durchschnitt etwa halbsoviel Umfang wie die zugehörigen Obli 
gationen gehabt haben. Aus den verschiedenen Verstecken waren 
nach und nach 3 Kasten mit Obligationen und 7 Kasten mit Kupons 
an den Kurfürsten gelangt 109 . Die Kisten mit Obligationen enthielten 
die Unterpfänder der mit Lombardanleihen belasteten Bankiers. 
Von den Kuponkasten enthielten zwei (2 und 9 bei Buderus) 
zusammen etwa nur halbsoviel Zinsabschnitte als eine einzige 
Kiste aufnehmen konnte. Ein dritter (19 des 5. Transports) war 
ebenfalls nur teilweise mit Kupons gefüllt. Daß sich ferner hier 
und dort unter den Kupons auch Obligationen befanden, zeigt das 
Verzeichnis des 1. Transports nach Lenneps Wohnung. Dort ist 
der Inhalt der Kiste 7 des Buderusschen Verzeichnisses genauer 
spezifiziert, und es finden sich dabei auch Päcke mit Obligationen, 
die bei Buderus summarisch als Päcke mit Kupons bezeichnet 
waren. Gesetzt, daß es sich mit den übrigen Kuponkasten ähn 
lich verhielt, so kann das als Erklärung dafür dienen, daß der
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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