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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

Truppen. Frankreich wird darin als eine befreundete und alliierte 
Macht bezeichnet 113 . 
Dem Kurfürst war schon längst bange geworden. Im Juni 
des Jahres 1807 hatte er in Itzehoe eine anonyme Anzeige erhalten, 
wonach die Franzosen die Absicht hatten, ihn durch eine Kavallerie 
abteilung aufzuheben. Die Anzeige erwies sich als grundlos, doch 
waren solche Dinge stets geeignet, den Kurfürsten ängstlich zu 
machen. Er fürchtete eines Tages eine ähnliche Überraschung zu 
erleben wie am 1. November 1806 in Kassel. Damals hatte er 
wenigstens die Möglichkeit gehabt, seine Person durch die Flucht 
zu retten. Wurde er jetzt in Holstein überrascht, so war ein Ent 
weichen so gut wie ausgeschlossen. 
Auch dem dänischen Hof konnte der weitere Aufenthalt des 
Kurfürsten nicht erwünscht sein. Die verwandtschaftlichen Be 
ziehungen hatten den Kurfürsten veranlaßt, seine Zuflucht in 
Dänemark zu suchen. Beim dänischen Königshaus aber mußten 
die Familienrücksichten hinter die politischen treten. Auch war 
der Prinzregent ängstlich und suchte alles Aufsehen zu vermeiden. 
Er duldete den Kurfürsten, war aber von vornherein keineswegs 
entzückt von seiner Anwesenheit 114 . Daher kam es, daß der 
Kurfürst in Rendsburg sich mit der Parterrewohnung eines kleinen 
Hauses begnügen mußte, obgleich mehrere Schlösser in Holstein 
zur Verfügung standen. In Itzehoe mußte er sich um den doppelten 
Preis ein Haus kaufen und war jedem Angriff von außen ausgesetzt, 
ohne Wache und ohne Schutz. Er konnte also auch aus diesem 
Grunde leicht gefangen genommen werden, und so entschloß er 
sich denn, das dänische Gebiet unter einem falschen Vorwand 
zu verlassen und sich nach Österreich zu begeben 115 . An Öster 
reich hatte er, wie es scheint, schon früher gedacht. Zwar glaubte 
er anfangs, daß die Franzosen recht bald wieder aus seinem Lande 
vertrieben würden. Da er aber trotzdem in den ersten Monaten 
des Jahres 1807 seinen Wohnsitz immer weiter nach Süden ver 
legte, so deutet das darauf hin, daß er von vornherein damit 
rechnete, gegebenenfalls nach Österreich zu wandern. Im Falle 
dringender Gefahr würde er damals das Kistendepot in Itzehoe 
selbst mitgeführt haben, das Gottorfer Depot hätte der Hauptmann 
Mensing nachschaffen müssen. Es kam indes anders. Mensing 
mußte seine Station in Wüster auf Befehl des Kurfürsten wieder 
verlassen, um sich nach Hessen zu begeben, man weiß nicht warum.
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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