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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

82 
1 Koffer für die Reichsgräfin Caroline von Schlotheim. Am 11. Mai 
kam Delbrück mittags in Olmütz an. Der Festungskommandant, 
Generalfeldmarschall-Leutnant von Prohn, nahm ihn höflich auf. In 
Ermangelung eines geeigneten Privathauses wurde er in der Residenz 
des Erzbischofs Fürsten Colloredo einquartiert, wo auch sein Depot, 
das als kurfürstliches Archiv bezeichnet wurde, Unterkunft fand. 
Am 6. und 7. Juli fand die Niederlage Österreichs bei Wagram statt, 
und in übergroßer Ängstlichkeit befürchtete der Festungskommandant 
von Olmütz eine Annäherung des Feindes. Infolgedessen begab sich 
Delbrück seiner Instruktion gemäß am 11. Juli auf die Reise nach 
Glatz, wo er am 16. Juli anlangte. 
Daß der' Kurfürst daran dachte, seinen Aufenthalt von Prag 
nach Olmütz zu verlegen, geht schon daraus hervor, daß er 
Garderobe und Bücher mit dorthin gab. Auch wurde dieser Plan, 
als Delbrück sich in Olmütz aufhielt, noch weiter erwogen, und 
der Erzbischof, der damals in Kremsier war, hatte für den Fall der 
Übersiedlung den komplett möblierten zweiten Stock seiner Winter 
residenz zur Verfügung gestellt. Er selbst wollte sich mit dem 
ersten Stock begnügen. Als aber Delbrück nach Glatz geflohen 
war, gab der Kurfürst jenen Gedanken endgültig auf. Er ließ im 
Oktober 1809, noch ehe der Friede zu Wien abgeschlossen war, 
alle Sachen wieder abholen, mit Ausnahme des Pretiosenkastens 
und der sieben Koffer mit Obligationen 126 . Er hatte seine Absicht 
geändert und wollte jetzt in Berlin seinen Aufenthalt nehmen. 
Preußen hatte ja im November 1807 aus eigenem Antrieb das 
Versprechen gegeben, dem Kurfürsten in Berlin eine Zuflucht zu 
gewähren und ihm das Schloß Monbijou daselbst als Wohnsitz zu 
überlassen. Auch hatte Friedrich Wilhelm in vier Briefen dieses 
Versprechen wiederholt. Als aber der Kurfürst jetzt Ernst machte, 
in die preußische Hauptstadt überzusiedeln, trug der ängstliche 
König Bedenken, ihn aufzunehmen. Es sollte zuvor die Zustimmung 
des Pariser Kabinetts eingeholt werden, was der Kurfürst jedoch 
ablehnte und lieber in Prag blieb 127 . 
Der Rest des Glatzer Depots kann nicht mehr lange dort 
geblieben sein. Denn am 2. November sind Delbrück und Schäffer 
wieder in Prag, und bei der Abreise von dort im Jahre 1813 sind 
wieder alle Kisten und Koffer beisammen. Das gesamte Depot 
blieb unter der Oberaufsicht des Kriegsrats Schmincke und des 
Kriegskommissars Knatz; die Inspektion wurde dem Sekretarius
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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