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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

85 
sich der Realisierung dänischer Obligationen im Betrag von 1 Mill. 
Gulden unterziehen wollten. Die Entscheidung über Annahme oder 
Ablehnung derselben sollte innerhalb acht Tagen der Finanzminister 
Schimmelmann treffen. Aber auch bei dieser Angelegenheit trat 
Rothschilds Bedeutung noch nicht in den Vordergrund, die Firma 
Rüppell & Harnier, vertreten durch ihren Teilhaber Simon Rüppell, 
spielte die Hauptrolle. 
Rothschild gewann aber, so scheint es, im persönlichen Ver 
kehr. So hier bei Niebuhr. Gerade von jener Konferenz an muß 
sein Ansehen bei der dänischen Regierung gestiegen sein. Denn bis 
dahin hatte er nur eine dänische Anleihe verwirklicht, im JahrelSOl, 
und ein Mal eine dänische Stückzahlung von 250 000 Rtlrn. ver 
mittelt im Juli 1803. Jene Anleihe aber war sehr klein und nur 
einer Beteiligung seitens der Rüppell & Harnier an ihrem großen 
Anlehen zu verdanken. Und wenn Rothschild dänische Obligationen 
in fertigem Zustand für den Kurfürsten anzuschaffen hatte, so waren 
es bis dahin ältere Staatspapiere gewesen, in der Regel Bethmännische. 
Dann aber hatte Rothschild sich von diesen beiden Bankhäusern 
unabhängig gemacht. Vom Jahre 1804 an bis zum Jahre 1806 ver 
wirklichte er sechs dänische Anleihen und schaffte außerdem mehrere 
Male neue dänische vom Finanzkollegium erteilte Originalobligationen 
für den Kurfürsten an, in der Regel mittels dänischer durch ihn 
selbst vermittelter Stückzahlungen. Das alles konnte trotz Roth 
schilds Bemühung nicht verborgen bleiben und wurmte die Rüppell & 
Harnier. Die Häufung dänischer Geldgeschäfte in Rothschilds Hand 
erschien ihnen wie eine Monopolisierung. Es entwickelte sich zwischen 
beiden Firmen ein erbitterter Konkurrenzkampf. Rothschild wurde 
von den Rüppell & Harnier mit Haß verfolgt, und die Rüppell & Harnier 
wurden von Rothschild gefürchtet. Bezeichnend für die Art, wie 
jene Firma gegen ihren Nebenbuhler vorging, ist ein Schreiben vom 
16. Juni 1806. An der dänischen Anleihe, die von den Rüppell & Harnier 
am 1. Oktober eröffnet war, hatte sich auch die Hanauer Kammer 
kasse mit 100 000 fl 20 ff beteiligt. Rothschild hatte Kenntnis von 
diesem Besitz, zumal die Kammerkasse mehrfach die Einlösung der 
Zinsabschnitte nicht den Rüppell & Harnier, sondern ihm übertragen 
hatte. Er stellte daher seinen üblichen Antrag, jene 4prozentigen 
Papiere zur vermeintlichen Verfallzeit, nämlich am 30. September 1806, 
gegen neue dänische 4 1 /aprozentige Obligationen umzutauschen m . 
Die Rentkammer war bereit dazu und übermittelte den Rüppell &
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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