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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

I. Teil. Allgemeine Bemerkungen. 
159 
wickelt, um so notwendiger wird es, daß er der Funktion des privat 
wirtschaftlichen Einkommenerwerbes enthoben werde und seine 
nutritiven Organe in den Organismus der Privatwirtschaft einführe. 
Mit Bezug auf den Einkommenerwerb ist dies die vollständige Durch 
führung der Differentiation: der Staat arbeitet für das Ganze auf 
dem Gebiete der öffentlichen Aufgaben, das Ganze hinwieder ar 
beitet für den Staat zum Zwecke des Einkommenerwerbes. Mit 
dem Fortschreiten des staatlichen Lebens tritt daher, wie erwähnt, 
die privatwirtschaftliche Einnahme des Staates in den Hintergrund, 
die staatswirtschaftlichen Einnahmen treten in den Vordergrund. 
Unter diesen staatswirtschaftlichen Einnahmen spielen die Steuern 
die Hauptrolle; hierher gehören zum Teil auch die Gebühren, die 
Regalien, die Beiträge. Manche nennen diese halbprivatwirtschaft 
liche Einnahmen. 
In diese zwei Gruppen scheiden sich die staatswirtschaftlichen 
Einnahmen. Was noch hierher gerechnet zu werden pflegt, das 
ist höchst fraglich. Weder der Staatskredit, noch der Staatsschatz 
gehören natürlich zu den Staatseinnahmen. Der Staatskredit bietet 
wohl Einnahmen, aber kein Einkommen; der Kredit ist nur eine 
Antizipation späterer Einnahmen, die in letzter Linie aus privat 
wirtschaftlicher oder staatswirtschaftlicher Quelle stammen resp. 
aus diesen gedeckt werden müssen. Der Staatsschatz ist natürlich 
ebensowenig Einnahme, wie irgendwelches Vermögen. Staatskredit 
und Staatsschatz können zum Ersatz von Staatseinnahmen heran 
gezogen werden, bilden aber selbst keine Einnahme. 
Wenn manche, den Steuercharakter der indirekten Steuern 
leugnend, neben den Steuern sogenannte Zuschläge annehmen, so 
können wir uns dieser Auffassung nicht anschließen, was weiter 
unten eingehender besprochen wird. 
6. Die Bedeutung der Einnahmsquellen ist, wie dies die Ge 
schichte der Finanzen zeigt, zu verschiedenen Zeiten verschieden. 
Das aus Vermögen, namentlich landwirtschaftlichem Besitz stammende 
'Einkommen wird mit fortschreitender Entwicklung immer gering 
fügiger; demgegenüber können aber andere Vermögensobjekte des 
Staates zunehmen, was eben die wachsenden kulturellen und volks 
wirtschaftlichen Aufgaben des Staates notwendig machen, so Eisen 
bahnen, Häfen, Kanäle, Gebäude, Museen, Waffensammlungen, 
Bildersammlungen, Festungswerke, Wertpapiere; ein Teil dieser 
Vermögensgegenstände bietet dem Staate keine Geldeinnahme. Das 
aus Gebühren stammende Einkommen wird in manchen Staaten, 
wenn auch keine absolute, so doch eine relative Abnahme zeigen,
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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