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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

VI. Abschnitt. Die Kriegsaniehen. 
635 
rückständig waren. Die wichtigste Maßregel war aber die Schaffung 
, eines neuen Typus der Staatsschuld, die Bons der nationalen Ver 
teidigung, die der Finanzminister B-ibot einführte. Wie sich diese 
verschiedenen Schuldtitel zu einander verhielten, zeigen folgende 
Daten für die Kriegsmonate des Jahres 1914: 
Depots der öffentlichen Kassen 
Gewöhnliche Schatzscheine 
Bons der nationalen Verteidigung 
Das 3*/z prozentige Anlehen 
Bank von Frankreich 
Gesamtsumme 
Wir sehen aus diesen Ziffern, daß von der Gesamtsumme ein 
Viertel auf die Bons der nationalen Verteidigung, mehr als die 
Hälfte auf die Notenbank entfällt. Was speziell die Bons der 
nationalen Verteidigung betrifft, so wurde alles getan um deren 
Absatz zu befördern. Alle öffentlichen Kassen, Postschalter, Eisen 
bahnschalter usw. wurden mit dem Absatz betraut. Besonders 
günstige Bedingungen wurden gewährt, so namentlich: 1. ein Zins 
fuß von 5 Prozent, was bei dieser Darlehnsform, wo die Zinsen im 
vorherein in Abzug kamen etwas mehr beträgt; 2. Befreiung von 
der Steuer und Ausgabe von Appoints von 3, 6 und 12 Monaten; 
3. Vorzugsrecht bei späteren Anlehen mit günstigeren Bedingungen; 
4. Zusicherung der Lombardierung von seiten der Bank von Frank 
reich. Namentlich das kleine Kapital beteiligte sich bei der Sub 
skription; „aus den Strümpfen, aus den kleinen Börsen, aus den 
Hütten kam das Geld“, sagte Bibot. Das große Kapital zeigte 
sich zurückhaltender, es reservierte sich für günstigere Gelegen 
heiten. Und während auf dem Lande namentlich die langfristigen 
Appoints gesucht wurden, also die Absicht der Kapitalsanlage zum 
Ausdruck kam, war in den Städten, in dichtbevölkerten Departe 
ments, wie dem Seine-Departement, das kurzfristige beliebter. In 
der zweiten Hälfte des Jahres 1915 schritt dann auch Frankreich 
zur Ausgabe einer konsolidierten Bentenschuld von 10 Milliarden 
Franks zum Zinsfuß von 6 Prozent — seit der Zeit Napoleons und 
mit Ausnahme der nicht bedeutenden Morgan’schen Anlehe im 
deutsch-französischen Kriege — eine unbekannte Erscheinung. 
Jeze ^ weist darauf hin, daß die französische Begierung mit 
Ausbruch des Krieges das Parlament vertagte und infolgedessen 
nicht in der Lage war, neue Steuern einzuführen, oder die be- 
405,3 Mill. Franks 
119,1 „ 
1697,2 „ 
219,7 „ 
3725,0 „ 
6364,6 „ „ 
') Lea finances de guerre de la France, 8. 212.
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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