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Die englische Agrarenquete von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Die englische Agrarenquete von 1913

Monograph

Identifikator:
101775134X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30538
Document type:
Monograph
Title:
Arbeiterfürsorge im Hause Cornelius Heyl, Worms a. Rhein
Edition:
Jubiläumsausgabe zum 10. Februar 1913
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Graphische Kunstanstalten J.J. Weber
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (39 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Wohnungsfürsorge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die englische Agrarenquete von 1913
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil
  • Dritter Teil
  • Vierter Teil
  • Fünfter Teil

Full text

32 
Dritter Teil. 
Landfrage": „Um die Zahl der Arbeiter auf dem Lande zu vermehren, 
ist es enorm wichtig, mehr Früchte anzubauen. England muß sich wieder 
einmal der Tatsache bewußt werden, daß es zum Pflug greifen muß. 
Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß 1 ha mittleren Bodens 
Nahrungsstoffe im Werte von 2000 Mk. zu produzieren imstande ist" 
«gegen heutige 200 Mk.). 
Die Distrikte von Eveshaiit und Wisbech und andere mehr liefern Be 
weise für die Möglichkeit der Produktioussteigerung durch Marktgärtnerei 
und Obstfarmen. Bei guter Entwicklung und' Organisierung dieser 
Branche würde das ganze Land mit diesen Produkten verproviantiert 
werden können. 
Obgleich mancher englische Viehzüchter zu den tüchtigsten Viehwirten 
der Welt gehört, kann von dem Durchschnitt nicht behauptet werden, 
daß er sich irgendwie auszeichnet. Die Durchschnittsfarm müßte wenigstens 
doppelt so viel Kopf Vieh ernähren. Selbst in Gegenden, die die Vieh 
zucht von Natur begünstigen, legen die Farmer nicht genügend Wert 
auf den Bau von Grünfutter, Luzerne und Mengkorn. Zum Teil 
bringen die geschickten Farmer der Westküste es fertig, auf neu über 
nommenen Ländereien die Kopfzahl ihres Viehes auf das Dreifache 
zu erhöhen. Auch die unvorteilhaften Marktverhältnisse lasten schwer 
auf dem Farmer. Wir brauchen ein Gesetz, wonach alles Vieh nach 
Gewicht verkauft werden muß, wie es in Schottland existiert *). 
Auf denjenigen Farmen, die für vielseitige Produktion geeignet sind, 
dürften die Aussichten auf vermehrte Produktion am besten sein, während 
momentan ihre Inhaber im großen Ganzen amschlechtesten mit Kapital 
versehen sind und ihr Land am schlechtesten bestellen. Diese Kategorie 
von Leuten ist es, die die wertlosesten Weiden in England besitzt und 
der auch die Kenntnisse fehlen, um sie zu verbessern. Diese Leute lassen 
ihren Boden derartig hungern, daß sie selten mehr als ein Drittel oder 
ein Viertel des Erreichbaren herausbringen. 
Zweifellos könnte viel Ödland in Ackerland umgewandelt werden. 
In manchen Fällen unterbleibt es, weil der Landwirt daran zweifelt, 
die Früchte seiner Arbeit und seines Kapitals zu ernten, in anderen, 
weil er nicht die nötigen Mittel hat oder nicht abzuwarten Geduld hat, 
0 Dieses sich hier immer wiederholende Rusen nach neuen Gesetzen bildet 
einen merkwürdigen Kontrast zu der früher in England beliebten Politik des 
Gehenlassens; und dies um so mehr, als es aus dem Sinne und Geiste der 
liberalen Regierung heraus erfolgt.
	        

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La Situazione Economica dell’Albania. Marzi], 1929.
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