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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

Full text: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1018322442
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-37187
Document type:
Monograph
Author:
Haase, Augustin http://d-nb.info/gnd/125014554
Title:
Die modernen Lösch- und Ladeeinrichtungen und ihre Bedeutung für die Seeschiffahrtsbetriebe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (112 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die geschichtliche Entwicklung des Hamburger Hafens und seiner Anlagen, jetziger Umfang und Frequenz seiner Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

.. VI. Deutsche Diesseitsreligion 
rechtigung der britischen Vorherrschaft auf allen Meeren anzu- 
zweifeln gewagt hatten. Und wir stellen mit Befriedigung fest, daß 
der englische Gottähnlichkeits-Dünkel seit dem Ausgange des Welt- 
krieges an Selbstsicherheit doch einiges eingebüßt zu haben scheint. 
Gleichwohl sollten wir uns hüten, zu verkennen, daß das Bewußt- 
sein, das „auserwählte Volk“’ der Neuzeit zu sein, der britischen 
Politik eine gefühlsmäßige Sicherheit gegeben hat, um die wir das 
britische Volk beneiden dürfen – am besten allerdings, ohne dem 
Gefüh! des Neides einen so ungeschickten Ausdruck zu geben, wie es 
in Deutschland wiederholt und in der Regel zur Unzeit geschehen ist. 
Ist der Engländer zufrieden im Bewußtsein, dem „auserwählten 
Volk““ anzugehören, so begreift der Franzose nicht, wie es Menschen 
geben kann, die nicht beglückt sein würden, unter der Herrschaft des 
auserwählten Volkes – als welches er natürlich das französische 
betrachtet – zu stehen. Keinem Volke vielleicht ist der Glaube an 
den eigenen Staat bereits so zur täglichen Gewohnheit des Daseins 
geworden, wie den Franzosen. Das „L’Etat c'est moi” der abso- 
luten Herrschaft des ancien régime ist durch die Revolution und 
die napoleonische Gloire jedem Franzosen in Fleisch und Blut über- 
gegangen, und das Bewußtsein, daß es für ein menschliches Ich 
nichts Beglückenderes geben könne, als Franzose zu sein, hat da- 
durch, daß die größten Mächte der alten und der neuen Welt sich 
ängstlich darum bemühten, Frankreich vor dem Erliegen vor der 
überlegenen deutschen Kriegskunst zu bewahren, natürlich neue 
Nahrung erhalten. Es steigert sich nicht selten zu Formen, die von 
krankhaftem Größenwahn nicht allzu weit mehr entfernt sind, und 
wird wirksam gedämpft nur durch die betrübliche Erkenntnis. daß 
die Welt die Wertschätzung, die sie dem französischen „Geiste“ so 
bereitwillig entgegenbringt, nicht ohne weiteres auch auf die Wer- 
tung des französischen Franken zu übertragen geneigt ist. 
Von jeder inneren wie äußeren Hemmung frei ist der Glaube des 
Amerikaners an seinen Staat. Seit die Vereinigten Staaten dem 
von vierjährigem Kampf gegen mehrfache Übermacht erschöpften, 
halbverhungerten, aus tausend Wunden blutenden deutschen Kämp- 
fer den Knock-out gaben, zweifelt der Amerikaner nicht mehr, daß 
er kann, was er will, und daß, was Amerika tut, schlicht und 
einfach „der Wille Gottes““ ist. 
DA.
	        

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Zur Entwicklung Der Baumwollindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1906.
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