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Der deutsche Zollverein

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Bibliographic data

fullscreen: Der deutsche Zollverein

Monograph

Identifikator:
101832478X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67910
Document type:
Monograph
Author:
Sturmhoefel, Konrad http://d-nb.info/gnd/143384627
Title:
Der deutsche Zollverein
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (85 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Erste Versuche zu einer Zollgemeinschaft. Die Darmstädter Verhandlungen 1820 - 1823
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der deutsche Zollverein
  • Title page
  • I. Erste Versuche zu einer Zollgemeinschaft. Die Darmstädter Verhandlungen 1820 - 1823
  • II. Der bayrisch-württemberische Zollverein
  • III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
  • IV. Der Anschluß Hessens. Der mitteldeutsche Verein. Anschluß des württembergisch-bayrischen Zollvereins. Der große Zollverein
  • V. Die nächsten Anschlüsse. Erste Erneuerung des Zollvereins. Anschluß Braunschweigs und Luxemburgs. Auswärtige Verträge
  • VI. Die Krisen des Zollvereins. Seine Neugestaltung 1867. Übergang in das Deutsche Reich
  • Contents

Full text

gungskosten —, so erreichte man doch den doppelten Zweck, an 
dere Völker an den Verbrauch englischer Maren zu gewöhnen und 
vor allem jede schon bestehende festländische Konkurrenz zu erdrücken 
und werdende Konkurrenzen im Keime zu ersticken. 
Das konnte natürlich nur da geschehen, wo die englischen 
Maren ungehindert zugeführt werden durften. Frankreich blieb 
auch unter dem Regime der Bourbonen seinem übrigens schon vor 
der napoleonischcn Epoche befolgten Prohibitivsysteme treu. In 
Österreich und Rußland waren gleichfalls die meisten fremden 
Manufakturwaren entweder gänzlich ausgeschlossen oder mit sehr 
hohe» Eingangszöllen belegt. In Preußen huldigte man rechts der 
Elbe in den alten Provinzen einem strengen Schutzzollsystem, während 
man in den neuerworbenen im Mesten gelegenen natürlich noch gar 
keine gesetzliche Regelung solcher wichtigen Fragen bei der Kürze 
der Zeit hatte vornehmen können. Diese Teile des preußischen 
Staates also und das übrige Deutschland lagen, wie auch die 
südeuropäischen Länder, der britischen Spekulation wehrlos offen. 
In jener traurigen Zeit ging manche Existenz zugrunde, die 
sich noch über die Not der letzten Jahre hinweggeholfen, stand 
mancher Betrieb still, der noch die Jahre der Frenidherrschaft über 
dauert hatte. Man hat berechnet, daß damals die englische In 
dustrie in einem Jahre für 388 Milk. Gulden Fabrikwaren nach 
dem Kontinente warf, wovon aus Deutschland allein 129 Mill. 
entfielen. Dagegen verschloß sich England dem einzigen Artikel, den 
Deutschland noch hatte ausführen können, durch seine Corn-Laws. 
Überdies aber herrschte in den Jahren 1816 und 1817 Mißwachs 
und infolgedessen Teuerung, so daß der deutsche Fabrikant auch 
den einzigen Vorteil, den er vor dem englischen voraus gehabt hatte, 
die billigeren Arbeitslöhne, einbüßte. Natürlich sah alle Welt ein, 
daß hier nur ein energisches Eingreifen mit Schutzzöllen helfen 
konnte, und wie man die einzelnen Regierungen darum anging, 
so petitionierten auch an den Bundestag die in ihrer Existenz 
schwer bedrohten Fabrikanten Deutschlands. Aber freilich mit der» 
4
	        

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Der Deutsche Zollverein. Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon), 1906.
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